Ausschau halten nach Tigern


Stefan Petermann
Ausschau halten nach Tigern



Geschichten voller Leben. Spannende Perspektiven. Wunderschöne Beobachtungen. Ein toller Ton. Ein Buch voll gepackt mit kurzen, originellen, saftigen und wirklich gut geschriebenen Geschichten, die nichts scheuen und immer auf den Punkt kommen. Unbedingt empfehlenswert.
Finn-Ole Heinrich


Plötzlich ist er da. Der Moment, der alles verändert. Für den kleinen Jungen mit den Strickhandschuhen, der den gefrorenen Hager findet. Für die Brüder, die auf den Baum klettern, um zum Schweineholger zu linsen. Für Veronika, die das Gegenteil vom Meer sucht. Oder für Noofie und den Zitronenfalter, der endlich mal sein Maul halten soll. Stefan Petermann versteht es, mit feiner Beobachtungsgabe eigenartige und rätselhafte Figuren zu erschaffen, die sich mit ihren oftmals unvorhersehbaren und zaghaften Versuchen vor dem Ungewissen zu bewahren hoffen. In „Ausschau halten nach Tigern“ versammeln sich sechzehn Erzählungen, deren Helden sanft an Zerbrechlichem festhalten – oder wagemutig nach dem wahren Leben greifen. Sechzehn Erzählungen, die berühren und lange nachklingen.


Stefan Petermann
Ausschau halten nach Tigern
Erzählungen
Gebunden, 160 Seiten, farbiges Vorsatzpapier
Autor, Leseprobe


Buch: 978-3-941639-05-8, 16,90 Euro [D], im Buchhandel, ganz in der Nähe
E-Book: 978-3-941639-95-9, 9,99 Euro [D], bei eBook.de, Amazon

Das Buch in Bildern


Der Buchtrailer


Die Geschichten


Außer Atem
Mit Glufke
Hager
Schweineholger
Vor dem Fenster
Heute lernen wir Tschüss zu sagen
Carla Schachmann springt auf den Tisch
Hundefutterpferde


Der Zitronenfalter soll sein Maul halten
Schwarz vor Augen
Was ich liebe
Blaues Kleid
ZARA OUTLET
Retusche
Gefühlte Sicherheit
Springbreak Europe

Rezensionen


Der Erzählband von Stefan Petermann Ausschau halten nach Tigern hat eine Sogwirkung, der ich mich von der ersten bis zur letzten Kurzgeschichte nicht entziehen konnte. Ein Buch zum Abtauchen.
asphaltspuren, Mai 2016 (externer Link)


Petermann hat das Vermögen, die Dinge und Abläufe so intensiv und intim bis zu Peinlichkeit genau zu beschreiben, daß man meint, dabei gewesen, ja von Fall zu Fall mit schuldig geworden zu sein … Diese hohe, seltene Kunst des Erzählens hebt ihn weit aus dem wimmelnden Angebot des Literaturmarktes hinaus.
Musenblätter, März 2013 (externer Link)


Stefan Petermann entwirft in Ausschau halten nach Tigern sehr spannende Ideen und tatsächlich eigenartige und rätselhafte Figuren, die den Erzählungen eine ganz spezielle Erzählweise verleihen und durchaus außergewöhnlich sind und den Leser deshalb oft nachdenklich blicken lassen
Seelenhafen (Blog), April 2012 (externer Link)


Die Sprache des Autors ist geschliffen, oft im besten Sinne literarisch. [...] Mit wenigen Worten versteht es der Verfasser, lebendige Bilder zu zeichnen. [...] So überzeugt der Band mit seinen schlauen und gelungenen Texten.
Federwelt, Nr. 93, April/Mai 2012 (PDF)


Der Weimaraner Stefan Petermann hat ein so begeisterndes wie beklemmendes Talent für abstruse Zusammenhänge, seine Gestalten inszeniert er mit einem untrüglichen filmischen Gespür.
FIXPOETRY, Dezember 2011 (externer Link)


Der Weimarer Stefan Petermann hat ein so begeisterndes wie beklemmendes Talent für abstruse Zusammenhänge, seine Gestalten inszeniert er mit einem untrüglichen filmischen Gespür.
Mitteldeutsche Zeitung, 3. September 2011 (externer Link)


Stefan Petermann geht dahin, wo es weh tut. Er hält Ausschau nach den Schmerzpunkten der Realität und lässt sie in seinen Erzählungen kurz und heftig aufblitzen. Seine Storys hallen noch lange nach
Fritz/rbb, 1. Juni 2011 (externer Link)


Falsche Freunde, Fight Clubs, Freaks und Würfelzucker-Worte machen aus dem neuen Buch von Stefan Petermann ein abwechslungsreiches Ensemble-Schauspiel mit brillant besetzten Nebenrollen.
1LIVE/WDR, 29. Mai 2011 (PDF)


Petermann muss nicht geschwätzig werden, muss nicht die eigene Biografie plündern, um etwas zu erzählen, Pop und Gegenwart spielen bestenfalls Statistenrollen. [...] Die Ideen sind konsequent, die Figuren und ihre Gedanken präzise nachempfunden, die Enden stimmig erdacht.
Rheinische Post, 5. Mai 2011 (PDF)


Petermanns Geschichten sind nur auf den ersten Blick abwegig, je weiter man allerdings liest - und das macht sein erzählerisches Können aus - umso möglicher erscheinen sie.
Kulturblatt Bergedorf, Mai/Juni 2011 (PDF)


Interview mit Stefan Petermann
Freie Presse, Mai 2011 (PDF)


Und drei Viertel der Geschichten sind so lesenswert, dass man über die paar schwachen Momente hinwegsehen beziehungsweise einfach hinweglesen kann.
poetenladen, 6. Mai 2011 (externer Link)


Würden die Feuilletons dieses kleine Universum der Möglichkeiten beachten, zögen Sie – da kann man sich mal aus dem Fenster lehnen – Vergleiche zu Hanna Lemke oder Judith Hermann.
litaffin, 11. April 2011 (externer Link)


Mit großem Einfühlungsvermögen nähert sich Petermann seinen Figuren. Er bringt sie in Extremsituationen und treibt sie in die Enge.
Culturmag, 6. April 2011 (externer Link)


Stefan Petermann im Gespräch über sein neues Buch.
Radio FREI, 1. April 2011 (externer Link)


Die Geschichten sind manchmal locker und leicht, manchmal aber auch erschütternd oder verstörend. Manche von ihnen sind skurril. Was sie jedoch alle gemeinsam haben, ist das Nachdenkliche und Detaillierte, was sie überaus lesenswert macht.
unikat, 1. April 2011 (PDF)


Ausschau halten nach Tigern ist ein Erzählband, der die Kunst des Autors, als stiller Beobachter Geschichten zu erzählen, hervorhebt. Manchmal genügt ein Wort, aus dem er eine ganze Geschichte erfindet.
MDR Thüringen Journal, 31. März 2011 (externer Link)


Fernsehbeitrag über Stefan Petermann und Ausschau halten nach Tigern
MDR Thüringen Journal, 30. März 2011 (externer Link)


Tragisch-komisch mutet dieser Text an, der mit einer Leichtigkeit um die Ecke kommt, wie man es von Petermann kennt. In diese optimistische Leichtigkeit gehüllt sind dennoch die ernsten und schwierigen Themen des Lebens.
hEFt, April 2011 (PDF)


Die Geschichte fängt mit den besten zwei Sätzen aller Zeiten an: Hager geht's nicht so gut. Genau genommen ist er tot.
Rheinische Post Online, 15. März 2011 (externer Link)


... schon die Leseprobe weiß zu überzeugen. Mit großem Einfühlungsvermögen nähert sich Petermann seinen Figuren. Er bringt sie in Extremsituationen und treibt sie in die Enge. Mal bleiben die Texte auf dem Boden der Tatsachen, in anderen Stories lässt Petermann dagegen magische Momente zu.
Macondo 24, März 2011 (PDF)


Die Geschichten sind einfühlsam, deprimierend sind sie nicht. Vielmehr öffnen sie dem Leser, wie das gute Literatur tun soll, Fenster in andere Welten. Das funktioniert so gut, weil der Autor sein Werkzeug beherrscht. Stefan Petermann weiß, wie man Sprache formt.
Thüringer Allgemeine, 19. Februar 2011 (externer Link)