> Dorian. Ein Scheitern in Postkarten

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Dorian ist ein sehr eigenwilliger Roman, vielleicht ist es auch gar kein Roman. Es ist eine Sammlung von Miniaturen, die böse und traurig sind, voller gewaltvoller, makabrer Sprachbilder. Glanz und Elend

Marco Dzebro
Dorian
Ein Scheitern in Postkarten
Taschenbuch, 176 Seiten
12,90 € [D]
ISBN: 978-3-941639-04-1 (Buch)
ISBN: 978-3-941639-96-6 (E-Book)

Leseprobe Autor

Was ist mit Dorian geschehen? Er ging nach New York, in die Stadt der ungezählten Möglichkeiten. Und nach zwölf Monaten schon war er verschwunden. In seinem Hotelzimmer fand man lediglich eine alte Schreibmaschine Pokies, auf der er ein Jahr lang regelmäßig Postkarten an Marco Dzebro schrieb.
Aber die Texte machen kein Sightseeing, keinen Besuch bei der Freiheitsstatue und den nicht mehr vorhandenen Türmen, ganz im Gegenteil, sie tauchen tief ein in den Moloch New York, in einen Strudel aus Dreck, Sex und Gewalt. Sie lassen das Scheitern Dorians an der Stadt erahnen. New York hat Dorian regelrecht ausgespuckt und die Rolle der Hauptfigur an sich gerissen – während er bis heute als vermisst gilt, lebt und wuchert die Stadt unbeschadet weiter wie bisher.

Rezensionen

CULTurMAG, 25. Mai 2011
"In den Postkartentexten entpuppt sich Marco Dzebro als großes literarisches Talent. [...] Verlorenheit, Verkommenheit, Drogen, schneller Sex und Gewalt werden in düstere Poesie gekleidet, die irgendwo zwischen den Großmeistern der Beat-Literatur und Nick Cave anzusiedeln ist."
vollständiger Artikel (externer Link)
Glanz und Elend, Januar 2011
"Dorian ist ein sehr eigenwilliger Roman, vielleicht ist es auch gar kein Roman. Es ist eine Sammlung von Miniaturen, die böse und traurig sind, voller gewaltvoller, makabrer Sprachbilder."
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Librithek.de, Januar 2011
"Dzebro erzählt die Geschichte eines Niedergangs. New York ist bei ihm die komprimierte Zusammenballung von allem Verkommenen. Die Zeitungsnachricht, die man besser nicht gelesen hätte, das Blut, das von der Zimmerdecke tropft."
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Lesefreunde24, Dezember 2010
"Die Person Dorian bleibt ein großes Rätsel, was die Spannung zwischen den Zeilen jedoch noch erhöht. Mit prägnanten Sätzen hat der Leser das Gefühl, direkter Empfänger der Botschaften zu sein, die hier so unmittelbar und dennoch poetisch daherkommen."
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FRIZZ - Das Magazin, Oktober 2010
"Skurrile und bittersüße Geschichten aus dem Moloch der Metropole."
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Radioaktiv, Heidelberg, 10. Oktober 2010
Bericht über Marco Dzebros Lesung auf der Frankfurter Buchmesse.
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Wochen-Kurier Heidelberg, 25. August 2010
"Es gibt Bücher, die irgendwie anders sind als andere, entstanden sind sie doch aus der Überzeugung heraus, dass man manchmal einfach erzählen und Geschichten entstehen lassen muss."
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Das Buch