Dorian. Ein Scheitern in Postkarten


Marco Dzebro
Dorian


Dorian ist ein sehr eigenwilliger Roman, vielleicht ist es auch gar kein Roman. Es ist eine Sammlung von Miniaturen, die böse und traurig sind, voller gewaltvoller, makabrer Sprachbilder. Glanz und Elend

Was ist mit Dorian geschehen? Er ging nach New York, in die Stadt der ungezählten Möglichkeiten. Und nach zwölf Monaten schon war er verschwunden. In seinem Hotelzimmer fand man lediglich eine alte Schreibmaschine Pokies, auf der er ein Jahr lang regelmäßig Postkarten an Marco Dzebro schrieb.
Aber die Texte machen kein Sightseeing, keinen Besuch bei der Freiheitsstatue und den nicht mehr vorhandenen Türmen, ganz im Gegenteil, sie tauchen tief ein in den Moloch New York, in einen Strudel aus Dreck, Sex und Gewalt. Sie lassen das Scheitern Dorians an der Stadt erahnen. New York hat Dorian regelrecht ausgespuckt und die Rolle der Hauptfigur an sich gerissen – während er bis heute als vermisst gilt, lebt und wuchert die Stadt unbeschadet weiter wie bisher.


Marco Dzebro
Dorian
Ein Scheitern in Postkarten
Taschenbuch, 176 Seiten
Autorin, Leseprobe


Buch: 978-3-941639-04-1, 12,90 Euro [D], im Buchhandel, ganz in der Nähe
E-Book: 978-3-941639-96-6, 7,99 Euro [D], bei eBook.de, Amazon

Das Buch in Bildern


Rezensionen

taz, 2. Juli 2013
Interview mit Daniela Chmelik
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Goethe-Institut, lTo4ka-Treff, Juni 2013
Interview mit Daniela Chmelik
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WDR 1Live Shortstory, 2. Juni 2013
Daniela Chmelik mit ihrer Kurzgeschichte "Papierflieger"
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Hamburger Abendblatt, 15. März 2013
„Walizka ist ein durchaus vielversprechender Start. Ein bisschen sprachspielerisch, vor allem aber hart, desillusioniert und in merkwürdiger Distanz zu sich selbst lässt sie ihre Ich-Erzählerin sprechen.“
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Yaez, Februar 2013
Interview mit Daniela Chmelik
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Hamburger Abendblatt, 7. Februar 2013
"Chmeliks Roman hat vor allem in ihrer Geburtsstadt Hamburg schon viele Fans gefunden - zu Recht."
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Weser-Kurier, 3. Februar 2013
"Die Konsequenz, mit der Chmelik die Tristesse ihrer Heldin bebildert, ist bewundernswert ... ein unbequemes Debüt, das neugierig macht auf mehr."
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hamburg pur, Februar 2013
"Das schwindelerregende Gefühl eines entgrenzten Lebens beschwört die Hamburgerin Daniela Chmelik mit ihrem Debütroman Walizka herauf. Das Buch beschwört flüchtige und gleichzeitig intensive Eindrücke einer Rucksacktour über den Balkan herauf."
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Mathilde Frauenzeitung, Januar 2013
"So wie sie die Grenzen Europas überschreitet, kreuzt Liza auch beständig die Grenzen zwischen Liebe und Verlust, Flucht und Sehnsucht nach Zugehörigkeit. In rasantem Lebenstempo sucht sie ihren Platz im Leben, ein Versuch der so manches Mal vor der Toilettenschüssel endet."
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Off-Journal (Blog), Januar 2013
„die redaktion von off-journal ist restlos begeistert von der eindrücklichkeit, vielschichtigkeit & dem drängenden stil von walizka.“
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Pirilamponews (Blog), Dezember 2012
„Es gibt Sprache, die ist intensiv. Es gibt Sätze, die intensiv sind, und man fragt sich dann, wie man zu diesem Buch gekommen ist, wie man in es hineingeraten ist, wie in einen Zufall oder auch nicht, genauso erlebt man auch diese Geschichte.“
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SekretariaNet, Dezember 2012
„Ein Parforceritt auf der Suche nach dem Glück.“
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u-Mag, Dezember 2012
Interview mit Daniela Chmelik
Download (externer Link)mit Daniela Chmelik
myslam.de, Dezember 2012
"Inhaltlich und sprachlich ist dieses Buch von Daniela Chmelik sehr besonders und deshalb auch besonders empfehlenswert." vollständiger Artikel (externer Link)
Literatur und Feuilleton (Blog), Dezember 2012
"Die Kunst sich schlecht zu fühlen." vollständiger Artikel (externer Link)
ekz Bibliotheksservice, November 2012
"Liebe und Tod, Rastlosigkeit und die Sehnsucht nach Beständigkeit bilden die Pole dieses rasant
erzählten Debütromans. Gefühlloser Sex und zarte Liebespoesie stoßen dabei hart aufeinander."
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Missy Magazine, November 2012
"Wer eine nur vage Affinität zu den dunkleren Momenten im Leben spürt, könnte von dieser eigentümlichen, schön-schweren Mischung aus Liebesgeschichte(n), Reise- und Selbstfindungsroman sehr angetan sein."
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Szene Hamburg, November 2012
"Mit Fotos vergleichbar sind diese Reisebilder, durch deren Oberfläche man hindurchstoßen kann, um dort Gefühle, Gedanken und Erinnerungen zu finden. Walizka macht nicht nur Lust auf eine Rucksacktour, es ist auch eine psychologisch überzeugend erzählte Geschichte über Liebe, Freundschaft und Verrat."
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L-Mag, November 2012
"… ein durchaus sprachgewaltiges, wenn auch nicht einfaches Buch über ein Mädchen, das auf der Suche danach, wo sie hingehört, beinahe alles kaputt macht."
Download (PDF)L-Mag, November 2012
Hanseschorsch's Blog, November 2012
„Mit wundervoll banaler Bildsprache wird der Leser von der Weltsicht der jungen Liza überwältigt. Das perfekte Buch für einen verregneten Herbstnachmittag auf der Couch.“
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Berliner Zeitung, 27./28. Oktober 2012
„Daniela Chmelik hat eine eigenwillige Sprache erfunden, schnell, knapp, knallhart wie ein Rap, schillernd und scharf wie ein Eiskristall.“
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RBB Radio Fritz, 24. Oktober 2012
„Ein kleines feines Buch mit poetischen Alltagsbeschreibungen. Für unglücklich erliebte, Osteuropa-Fans und alle mit Fernweh.“
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erlesen.tv, Oktober 2012
Weblesung von Daniela Chmelik aus „Walizka“
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Frankfurter Rundschau, Literaturbeilage Buchmesse, Okt. 2012
Steckbrief Daniela Chmelik
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HH Mittendrin (Blog), Oktober 2012
„Der Roman versprüht mit jeder neuen Seite den Duft von Fernweh, Liebe, Lachen und Traurigkeit.“
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Pink Channel – Radio für Lesben, Schwule und Transgender, Oktober 2012
Interview mit Daniela Chmelik und Buchvorstellung
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uniscene.de
"Walizka ist ein wundervoll wütendes und gleichzeitig leicht melancholisch-depessives Roadmovie, es reißt mit – man weiß nur noch nicht, wohin die Reise geht." vollständiger Artikel (externer Link)
kulturnews, Oktober 2012
"Die Autorin jongliert gern und sehr gekonnt mit Worten, orientiert sich an deren Klang und fügt zusammen, was nur auf den ersten Blick eigentlich nicht zueinander passt."
Download (PDF)_blank
Tide 96.0, 15. September 2012
Daniela Chmelik mit „Walizka“ bei Tide aktuell Talk am Samstag
Download (externer Link)/a
Handlungsreisen, September 2012
Die Handlungsorte aus „Walizka“ auf einen Blick
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