Passen die Schuhe, vergisst man die Füße


Selim Özdogan
Passen die Schuhe, vergisst man die Füße

Ich bewundere ja Menschen, die Tagebuch schreiben, weil ich auch dafür meistens zu faul bin. Aber wenn ich mir die Kolumnentexte rückblickend anschaue, kommen sie mir vor wie ein Tagebuch. Ich weiß, was für eine Zeit in meinem Leben das war, als der Text entstanden ist, einfach weil ich sehe, welche Richtung meine Gedanken genommen haben.

Passen die Schuhe, vergisst man die Füße versammelt die besten Kolumnen, die Selim Özdogan für ZEIT ONLINE geschrieben hat – Kolumnen, die einem Tagebuch gleich das Leben erzählen und alles, was dazugehört, Reisen etwa, Feiern, Lieben. Texte, die einen unter Menschen bringen. Texte, die ehrlich sind, die unter die Haut gehen, die einen vom Hocker hauen. Texte, die bei alldem nie den Boden unter den Füßen verlieren.


Selim Özdogan
Passen die Schuhe, vergisst man die Füße
Erzählungen
Die ZEIT-ONLINE-Kolumnen
Taschenbuch, 176 Seiten
Autor, Leseprobe


Buch: 978-3-941639-07-2, 16,90 Euro [D], im Buchhandel, ganz in der Nähe

Das Buch in Bildern

Rezensionen

asphaltspuren, Mai 2017
"Ich bin fast sprachlos, ich habe Gänsehaut bekommen beim Lesen. Bei manchen Geschichten habe ich fast geweint, so schön sind sie."
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Büchereifachstelle der Evangelischen Kirche von Westfalen, April 2016
"Lesen als Medizin": Selim Özdogans Kolumnenband als Teil einer Empfehlungsliste
Musenblätter, März 2013
„Selim Özdogan beherrscht die große Kunst der kleinen Form in eloquenter Perfektion. Das ganz köstliche Buch stellt eine Bereicherung für jeden Freund des wohlgesetzten Wortes und Gedankens, für jeden Liebhaber der eleganten Sprache dar.“
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Sächsische Zeitung, Januar 2013
"Der Blick in den Spiegel beschönigt nichts."
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Lost Voices 12
"Bissig, kurz, direkt und mit dem Herz immer am rechten Fleck lässt Selim Özdogan weder was aus noch überspannt er den Bogen. Er wählt seine Worte genauestens und macht aus diesen Texthappen wahre literarische Festmahle."
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Szene Hamburg, August 2012
"Wunderbare kleine Stücke Literatur. Es macht großen Spaß, etwas zu lesen, das klug und unkonstruiert zugleich ist."
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FIXPOETRY.com, 1. Juli 2012
"Ach, ich sag’s doch. Knackige Kolumnen, die wie Kurzgeschichten gebaut sind und so dem Leser die Epiphanie des Existentiellen im Alltäglichen vorführen. Um mal einen klappentexttauglichen Rezensentensatz zu liefern, für die zweite Auflage."
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Hertz 87.9, Mai 2012
"Ohne Schnörkel traut sich Selim Özdogan auszusprechen, was andere vielleicht nur denken."
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