Schau gen Horizont und lausche

Über Städte

 

Die Stadt ist Magnet und Aufbruchsmetapher, Fluchtort und verfluchter Ort. Als Topos der Moderne und Seelenkaleidoskop war sie seit jeher ein Experimentierfeld der Literatur. Dieser Führer nähert sich nun in einer Vielfalt an Stilen dem Thema.
FAZ

 
Dreiundzwanzig Autorinnen und Autoren machen sich auf die Suche nach dem, was die Stadt ausmacht. Dabei entwickelt sich eine Reise rund um die Welt: von Valencia über Bern, Berlin und Pristina mit einem Abstecher nach New York bis nach Calcutta, Varanasi und Dhaka. Die Anthologie will aber nicht (nur) Reisebeschreibung sein, sondern vielmehr das Zusammenspiel von Urbanität und Literatur am Lebensraum Stadt erkunden, der durch Widersprüche und unentwegte subjektive Neuentdeckung geprägt ist. Das, was die Stadt im 21. Jahrhundert ausmacht, wird aus den unterschiedlichsten Perspektiven und in neuem Licht betrachtet. Im Gesamten besticht die Anthologie durch eine ausgewogene Mischung an Gattungen, Stilen und Stimmungen.

 

Schau gen Horizont und lausche
Über Städte
herausgegeben von Stefan Mayr und Nico Schröder
Taschenbuch, 160 Seiten
Leseprobe: „Heimweh“, Leseprobe: „Die Medea der großen Stadt“

Buch: 978-3-941639-01-0, 11,90 Euro [D], im Buchhandel, ganz in der Nähe

 

Lesend die Welt entdecken

 

Die Reise

 

Peh: Heimweh
Martin Beyer: Die Medea der großen Stadt
Selim Özdogan: Laternenlicht
Xochil A. Schütz: Hamburg am Ende
Hartmut Malorny: Bickfords Cafe
Cornelia Travnicek: Il mio Mia oder Die Himmelslinie über der Stadt am Meer und die Nebel im Norden
Matto Kämpf: Leichen gehen sehen
Pauline Füg und Tobias Heyel: Adam und Eva
Stefan Petermann: Gefühlte Sicherheit
Wolf Hogekamp: Meditationen eines Rennfahrers oder Da steht eine Ampel
Ulrike Draesner: Hey man, calm down!
Achim Wagner: 32 oder paula am Montag
Nora Gomringer: Tscheljuskinzew Komma
Christoph Simon: Des Berners Bern
Toby Hoffmann: die kleine stadt
Christine Sterly-Paulsen: Antananarivo
Ron Winkler: weil es new york ist
Steffen Roye: Bob Dylan im Beinbereich
Claudia Mack: Stadt ohne Raum
Alicja Wendt: Stadtwärts
Urs Mannhardt: Meine Straße
André Schinkel: Erwartung
Tilman Rau: Vier Abende oder eine Stillesuche in Barcelona

Rezensionen

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Die Stadt ist Magnet und Aufbruchsmetapher, Fluchtort und verfluchter Ort. Als Topos der Moderne und Seelenkaleidoskop war sie seit jeher ein Experimentierfeld der Literatur. Dieser Führer nähert sich nun in einer Vielfalt an Stilen dem Thema.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Reiseblatt, 14. Oktober 2010 (PDF)
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Die Stadt braucht LiteratInnen, dir ihr zuhören, zuschauen, ihr Worte verleihen - um die Geschichten, die sich in den Asphalt der Stadt einschreiben, in Sprache zu übersetzen.
fool on the hill, Nr. 13, Juni 2010 (PDF)
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Abwechslungsreiche Anthologie
Am Erker - Zeitschrift für Literatur, Nr. 58, November 2009 (PDF)
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Geschichten über Städte von ganz unterschiedlichen Autoren versammelt das erste Buch des neuen asphalt & anders Verlags. Die Qualität stimmt.
Südwest Presse, 31. Oktober 2009 (PDF)
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Jede Geschichte wie eine geöffnete Tür, dahinter eine Stadt, mal tief hinein getaucht, mal nur gestreift, mal eine Stimmung, mal ein Gefühl, mal pissig-urban, oft poetisch. Dabei immer schön fernweh-fördernd: Städtehopping als Buch!
Radio Fritz (RBB), 16. September 2009 (PDF)
Radio Fritz (RBB), 16. September 2009 (MP3)
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Schau gen Horizont und lausche ist ein schöner Titel, eine Aufforderung, die Augen und Ohren aufzusperren für die global verstädterte Welt.
literaturblatt Baden-Württemberg, 5/2009 (PDF)
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Eine Anthologie, die durch die Mischung aus Stilen, durch Rhythmik und unterschiedliche Herangehensweisen der Literaten abwechslungsreichen Lesestoff bietet.
Esslinger Zeitung, 22./23. August 2009 (PDF)
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Dem Leser bietet sich ein Mix aus Prosa und Lyrik. Unter den Beiträgern eine erfreuliche Anzahl von Sachsen und Thüringern wie André Schinkel und Ron Winkler.
Ostthüringer Zeitung, 1. August 2009 (PDF)
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Zwischen den beiden flexiblen Buchdeckeln steckt ein wahrer Schatz aus Juwelen aktueller Großstadtliteratur.
Musenblätter, 27. Juli 2009 (PDF)
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Das Buch ist bestens geeignet als Trost für alle, die in diesem Jahr in dieser Stadt bleiben müssen oder wollen.
jott w.d., Ausgabe 7/2009 (PDF)
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Ein Buch für alle Lebenslagen: für den Strand, für das gemütliche Lesen auf der Couch, im Café, bei Fernweh oder für den Start in den Tag.
buch-pr.de, 6. Juli 2009 (externer Link, nicht mehr verfügbar)
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Mit Schau gen Horizont und lausche ist dem frisch gegründeten asphalt & anders Verlag das Experiment geglückt, die Städte dieser Welt in ihrer wunderbaren Rätselhaftigkeit literarisch zu befragen.
Suite101.de, 5. Juli 2009 (PDF)
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In Teilen erinnern die Beiträge der Autor/innen an die klassische, aber zeitgemäß modernisierte Reiseliteratur der 20er und 30er Jahre, was ganz sicher keine schlechte Referenz ist.
Das Wortreich, 28. Juni 2009 (PDF)
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Eine schöne, bunte Mischung, da ist für jeden Geschmack was dabei. Und es ist das erste Buch des asphalt & anders Verlags, der mir auf den ersten Blick ziemlich sympathisch erscheint.
Spreeblick, 16. Juni 2009 (externer Link)
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Das Abendblatt druckt die Erzählung Gefühlte Sicherheit von Stefan Petermann ab.
Hamburger Abendblatt, Wochenend-Journal vom 6. Juni 2009 (PDF)
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Rezension (chinesisch)
China Publishing Today, 19. April 2009 (PDF)
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