Die britische Postrockband I Like Trains hat einen großartigen Song namens „Sirens“ geschrieben (den wir euch nicht vorenthalten wollen), und Martin Beyer hat diesen Song wunderbar adaptiert in „Die Ballade von Steven Tillerman“, eine seiner „Mörderballaden“.
Nun kommen die beiden zusammen, denn Martin Beyer wird im Rahmen des Literaturfestivals Bamberg liest im Vorprogramm der Band aus seinem jüngst erschienenen Buch lesen. Das verspricht ein großer Abend zu werden.
Zum Ausdrucken:
Zum Aufschreiben:
morph club Bamberg
Obere Königsstraße 39
Beginn: 20 Uhr; Einlass: 19.30 Uhr; während der Lesung kein Einlass!
Eintritt: 14 Euro / 9 Euro ermäßigt für Lesung und Konzert / 7 Euro nur für Konzert
Vorverkauf (empfohlen!) über bvd Kartenservice, Lange Straße 22, 0951-980 82 20 bzw. online
Das Gegenteil von Henry Sy ist der erste Facebook-Roman von Stefan Petermann, der „Echtzeitroman des 21. Jahrunderts“. Es geht um das Leben von Henry Sy, das sich mithilfe der Zeitleiste von Facebook vor dem Leser ausbreitet und dabei nicht chronologisch, sondern auf jede erdenkliche Weise vorgeht. Jeder Facebook-Eintrag ist ein Kapitel: mal sind es kleine Beobachtungen, mal einschneidende Erlebnisse, mal geht es dramatisch zu, mal amüsant. Als Leser kann man sich jederzeit einmischen, indem man das Geschriebene kommentiert, Fragen stellt oder einfach nur sein Interesse mit einem „Gefällt mir“ bekundet.
Stefan Petermann hat dieses Projekt in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Bremen umgesetzt. Inzwischen ist Das Gegenteil von Henry Sy fertig, und es gibt die Gelegenheit, mehr über diese ungewohnte Art des Schreibens zu erfahren. Das Literaturzentrum Hamburg lädt zu einer Lesung mit Stefan Petermann ein. Dabei wird es auch Gelegenheit geben, mit dem Autor und Heike Müller vom Literaturhaus Bremen über dieses Projekt zu sprechen.
„Wenn es ein Regal für ‚aufregende Literatur‘ gäbe: Da wäre Martin Beyers Platz!“, schreibt der Fränkische Tag aus Bamberg über die Mörderballaden (den ganzen Artikel kann man auf unserer Homepage lesen). Und wer „aufregende Literatur“ mag, dessen Platz ist am 18. April der Zwischenraum in Hamburg. Im Rahmen der HEW-Lesetage („HEW“ steht für „Hamburger Energie Wechsel“) wird Martin Beyer einige seiner 13 Erzählungen aus den Mörderballaden lesen.
Natürlich haben wir die schöne Aktion des mairisch Verlags, den indiebookday 2013, unterstützt. Eingekauft haben wir in der unabhängigen Buchhandlung Kirchheim in Gauting, und zwar für Groß:
und Klein:
Das hat Spaß gemacht, und beim nächsten Mal sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei!
Im März fährt man nach Leipzig – das ist eine gute Tradition. Die Leipziger Buchmesse ist einfach schön, man trifft viele Menschen, führt angenehme Gespräche und hat abends eine derart große Auswahl an Lesungen, dass man niemals auch nur ansatzweise alles schaffen könnte. Man muss also Prioritäten setzen, und dafür können wir zwei sehr schöne Veranstaltungen empfehlen. Zufälligerweise sind auch Lesende aus dem Hause asphalt & anders vertreten …
Der Donnerstagabend steht ganz im Zeichen der legendären Langen Leipziger Lesenacht – kurz L3 – in der Moritzbastei. Die L3 präsentiert „die jungen Wilden des Literaturbetriebs“, wozu auch Martin Beyer zählt. Er wird am späteren Abend aus seinen soeben erschienenen Mörderballaden lesen. Mit von der Partie sind auch Volker Strübung, André Schinkel, Nora Gomringer und viele weitere. Eine Übersicht gibt’s hier.
Einen Tag später, am Freitagabend, findet ebenfalls eine sehr schöne und vielseitige Veranstaltung statt: die UV-Lesung (was für „die Lesung der unabhängigen Verlage“ steht). Im Lindenfels (Westflügel) ist in diesem Jahr auch Daniela Chmelik mit ihrem Debütroman Walizka dabei. Sie ist ebenfalls in guter Begleitung, unter anderen geben sich auch Stevan Paul, Lisa Kränzler und Ulrike Ulrich die Ehre. Alle Infos gibt es hier.
Also, auf nach Leipzig und dies hier notieren:
Martin Beyer bei der Langen Leipziger Lesenacht (L3)
Donnerstag, 14. März, ab 18 Uhr (Martin Beyer um 22 Uhr im Schwalbennest)
Moritzbastei, Universitätsstraße 9
Und das auch:
Daniela Chmelik bei der UV-Lesung
Freitag, 15. März, ab 20 Uhr (Daniela Chmelik um 20 Uhr im Saal)