Archiv für die Kategorie ‘Presse & Rezensionen’

„Ein literarisches Pulverfass“

Mittwoch, 01. September 2010

Unser vierter Streich ist noch nicht einmal in der Druckerei, da kann sich die Presse schon nicht mehr bremsen. Der Wochen-Kurier aus Heidelberg hat vorab einen Blick in “Dorian. Ein Scheitern in Postkarten” von Marco Dzebro geworfen:

Es gibt Bücher, die irgendwie anders sind als andere, entstanden sind sie doch aus der Überzeugung heraus, dass man manchmal einfach erzählen und Geschichten entstehen lassen muss. [...] Ein geheimnisvolles, literarisches Pulverfass. [...] Das Tagebuch eines großen, enormen, verlorenen Krieges namens New York.

Nur noch wenige Tage, dann wird das Taschenbuch mit den Postkartentexten des in New York verschollenen Dorian zu bekommen sein. Ein Exemplar vormerken und weitere Infos zum Buch hier. Wir sind sehr gespannt auf dieses wirklich raue Debüt!

Literaturtipp im Thüringen Journal

Mittwoch, 21. April 2010

Stefan Petermann im Fernsehen: “Der Schlaf und das Flüstern” wurde am 20. April im Thüringen Journal des MDR als Literaturtipp angepriesen. Dazu hat der Sender einen sehr schönen und aufwendigen Beitrag produziert, der die Atmosphäre des Buches einzufangen weiß.

Stefan Petermann spricht im Thüringen Journal über "Der Schlaf und das Flüstern". Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk

Der Beitrag lässt sich leider nicht mehr als Videostream auf der MDR-Seite anschauen, dafür gibt es jetzt eine kleine Textversion in der Bücherkiste des Thüringen Journals, die auf unserer Website zu finden ist.

“Ein wunderbar starkes Buch”

Dienstag, 23. März 2010

Noch bevor es nach Leipzig auf die Buchmesse ging, konnte sich Stefan Petermann über zwei schöne Rezensionen zu “Der Schlaf und das Flüstern” freuen. Einmal in der Rheinischen Post, wo es heißt: “Die Geschichte und ihre Dialoge verlaufen nie gewöhnlich. Weil alles möglich ist, bleibt der Roman über die volle Distanz unvorhersehbar und spannend … Es ist zweifelsohne eine Wonne, den hochtalentierten Autoren beim Regieerleben zu erleben.” Und dann freuen wir uns sehr über eine Besprechung auf Radio Fritz, die nicht weniger lobend ausfällt: “Ein fantastischer Roman, dessen Schrägheit so realistisch erzählt ist, dass ihr alles, was passiert, eins zu eins glauben werdet. Ein wunderbar starkes Buch!”

… und wir verlassen Thüringen in Richtung Berlin

Dienstag, 03. November 2009

Stefan Petermann hat in Weimar aus Der Schlaf und das Flüstern gelesen – den Tourblog dazu, über Perfektion, eine Herta-Müller-Manie und eine Glaskaraffe (welch schöner Querverweis zu den Glasfassaden in Hamburg), findet ihr hier.  Bestimmt konnten die Zuhörer die Worte der  Freien Presse nachempfinden: Der Schlaf und das Flüstern “hat von allem etwas. Und er hat vor allem eines – eine bildreiche und detailverliebte Sprache. Und mit dieser vermittelt der Autor dem Leser, immer mittendrin im Geschehen zu sein. An der Seite von Pola und Janek, den beiden Hauptfiguren im Buch.”

Nun verlassen wir Thüringen, weiter geht es in Berlin (am 18. November in der Yumabar zusammen mit Xochil A. Schütz und Steffen Roye) und dann mit zwei Lesungen in Köln (am 19. November im Raketenklub ebenfalls in illustrer Runde und am 20. November im Cafe Duddel). Auf diesem Weg begleitet uns die Rezension von Andreas Schneider in Das Wortreich, in der es heißt: “Aus meiner Sicht ist Der Schlaf und das Flüstern eine fast schon wundersam schöne Geschichte [...] Eine Geschichte, die mich bis in den letzten Winkel meiner Gedanken berührt hat.”

Thüringen rockt

Mittwoch, 30. September 2009

Wir erhalten sehr schöne Reaktionen zu “Der Schlaf und das Flüstern” aus der Heimat von Stefan Petermann. Nach dem Abdruck einer Leseprobe in der Thüringer Landeszeitung schreibt nun das hEFt, das Magazin für literatur, stadt & alltag, dass unser Autor ein “fabelhaftes Universum” konzipiert, in dem die simple Eleganz der Wörter sich mit den rohen Momenten der Erzählung vermischt”. Und in der Sendung “Buchtipp” auf Antenne Thüringen stellt Stefan Petermann seinen Roman in einem kleinen Interview selbst vor – in der Ankündigung heißt es zum Buch: “Lassen Sie sich vom Strom der Ereignisse mitreißen, es lohnt sich!” Das Interview steigert dann auch die Vorfreude auf die kommenden Lesungen: am 7. Oktober in Werdau, am 15. Oktober in Frankfurt am Main, und dann auch in Weimar, in Hamburg und in Köln.  Wir freuen uns auf euch.

asphalt & anders on the radio

Samstag, 19. September 2009

Letzten Mittwoch war es so weit, unser “Horizont” wurde über die Radiowellen geschickt, und zwar gab es eine feine Besprechung bei Radio Fritz (Radio Berlin-Brandenburg). Den asphalt & anders Verlag lobt die Moderatorin als “ambitioniertes Projekt” und zum Tenor des Buches erkort sie Folgendes aus:  “Jede Geschichte wie eine geöffnete Tür, dahinter eine Stadt, mal tief hineingetaucht, mal nur gestreift, mal eine Stimung, mal nur ein Gefühl, mal pissig-urban, oft poetisch. Dabei immer schön fernweh-fördernd:  Städtehopping als Buch.” Sehr schön das. Den Beitrag könnt ihr auch auf unserer Homepage anhören.

Und wir konnten uns über weitere positive Besprechungen freuen, etwa in der Esslinger Zeitung (“eine Anthologie, die durch die Mischung aus Stilen, durch Rhythmik und unterschiedliche Herangehensweisen der Literaten abwechslungsreichen Lesestoff bietet”) und im literaturblatt Baden Württemberg (“Schau gen Horizont und lausche ist ein schöner Titel, eine Aufforderung, die Augen und Ohren aufzusperren für die global verstädterte Welt.”).

Kaum auf dem Markt, taucht auch er schon in der Presse auf: Stefan Petermann und sein Debütroman “Der Schlaf und das Flüstern”. Die Rheinische Post veröffentlicht in ihrer Rubrik zwei Kapitel daraus. Wenn das nicht neugierig macht …

Von Marzahn nach Ostthüringen

Dienstag, 18. August 2009

In den letzten Wochen haben wir uns wieder über einige sehr schöne Resonanzen in der Presse gefreut. So schreibt Dagmar Gelbke in der jotwede, der Bürgerzeitung in Marzahn-Hellersdorf, dass die “immer klar formulierten, poetisch oft anrührenden” Beiträge unsere Anthologie Schau gen Horizont und lausche “bestens geeignet” sind für diejenigen, die den Urlaub zu Hause (im Speziellen in Berlin) verbringen müssen oder wollen. Da schließen wir uns natürlich an, möchten aber unseren Erstling nicht weniger für die Reise in die Ferne empfehlen. “Eine Empfehlung” spricht auch Frank Becker in den musenblättern aus und er erwähnt die “hervorragende Umschlaggestaltung von Monika Bendel” und das “ausdrucksstarke” Covermotiv – eine schöne Sache, wenn neben den Autoren auch diejenigen gelobt werden, die zur Gestaltung des Buches beigetragen haben – an dieser Stelle ein großes Lob an unsere Setzerin Inga Klingner.  Was uns überaus frohlocken ließ, war ein Interview für das Magazin federwelt, das uns innerhalb des Artikels über kleine, Junge Verlage – “witzig, geistreich, mutig” – an erster Stelle präsentierte.  Und nicht zuletzt gefällt Annerose Kirchner  in der Ostthüringer Zeitung insbesondere die “beeindruckende Reportage” von Ulrike Draesner über Calcutta und sie erwähnt die “erfreuliche Anzahl von Sachsen und Thüringern wie Andre Schinkel und Ron Winkler” unter den Autoren. Diese Besprechung war übrigens die erste in einer deutschsprachigen Tageszeitung. Und weitere sind bereits im Anmarsch …

asphalt & anders im Ausland

Mittwoch, 29. Juli 2009

Das Schmankerl, das wir in einem der letzten Blogs angekündigt haben, ist eine Rezension in der China Publishing Today vom 19. April – die Erwähnung unserer Anthologie Schau gen Horizont und lausche in chinesischen Schriftzeichen. Wow! Die hat uns echt gefreut. Die Passage, in der asphalt & anders auftaucht, kann in etwa so übersetzt werden: “Es gibt noch mehr innovative und unabhängige Verlage in Deutschland. Zum Beispiel der 2009 gegründete asphalt & anders Verlag, der den urbanen Lebensstil des 21. Jahrhunderts, der aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet wird, fokussiert. Im ersten Buch findet sich übrigens ein wundervoller Text über Shanghai.” Unser Dank gilt der Redakteurin (und Übersetzerin) Veronika Licher.

Blätterrauschen

Montag, 06. Juli 2009

Der dritte Einstiegsversuch muss es sein, der direkte Einstieg, nachdem der erste zu kitschig war und der zweite einen auf Mitleid machte: Heute ist ein wahrlich grandioser Tag mit schönen Reaktionen auf unsere Anthologie und den asphalt & anders Verlag. Da ist “Schau gen Horizont und lausche” Sommerlektüretipp bei buch-pr, die Jungen Verlagsmenschen haben ein Interview mit uns (auch über unser Herbstprogramm: “Der Schlaf und das Flüstern” von Stefan Petermann) auf Ihre Internetseite gestellt und Andreas Schneider bescheinigt uns auf Das Wortreich eine harmonische Zusammenstellung, die Beiträge erinnern ihn an die Reiseliteratur der 20er- und 30er-Jahre.  Die erfreulichste Besprechung aber kommt aus Berlin, von Suite101, dem Netzwerk der Autoren. Lisa Kreißler schreibt, dass uns mit “Schau gen Horizont …” eine “eindrucksvolle Collage des modernen Verhältnisses zwischen Stadt und Literatur” gelungen ist, dass es sich um eine “aufmerksame Reise durch die Städte handelt, und dass diese, so laut und eng sie auch sein mögen, von den Autoren “mit einer Ruhe beobachtet und belauscht werden, die den Kontrast zwischen Urbanität und Literatur aufs Schönste betont”. Eine besondere Lesart.

Und dann gibt es noch ein Rezensionsschmankerl, von dem ich aber erst beim nächsten Mal verraten werde.

“Sowas hier ist schön”

Dienstag, 16. Juni 2009

Es gibt wieder Erfreuliches aus der Presse zu vermelden, und zwar hat spreeblick, das Berliner Magazin für Pop und Politik, unsere Anthologie “Schau gen Horizont und lausche” besprochen. Vor allem das Wie ist überzeugend: neben der Abbildung des Covers wird die Kernaussage des Buches, “das, was die Stadt im 21. Jahrhundert ausmacht, aus unterschiedlichsten Perspektiven und in neuem Licht zu betrachten”, zur Debatte gestellt und fortan von zwei Redakteuren namens Björn und Fred in einem ausführlichen Gespräch hinterfragt.  Und da hagelt es durchaus Kritik, sachlich und gekonnt, und die eigenen skeptischen Erwartungen werden zu Teilen bestätigt. Aber es gibt vor allem wunderbares Lob:  Insgesamt ist es eine “bunte Anthologie geworden”, und die Redakteure führen Texte an, die sehr schön mit dem Thema Urbanität spielen. Stefan Petermann und Tilman Rau werden hervorgehoben, dann auch Ulrike Draesner mit einer “wunderbaren, poetischen Reportage über Kalkutta”.  Sehr gut (“großartiger Text”) gefällt den beiden “die kleine Stadt” von Toby Hoffmann, und auch Urs Mannhardts Beitrag über Pristina erfährt starke Resonanz. Von den  zuletztgenannten Beiträgen werden besondere Passagen zitiert und wohlklingend eingeleitet – eine schöne Sache. Fred zieht dann ein Resümee, dem erst einmal nichts hinzuzufügen ist: “Ich finde, das ist ein Buch, das sich gut verschenken lässt. Eine schöne, bunte Mischung, da ist für jeden Geschmack was dabei. ” Dass ihm der asphalt & anders Verlag zudem sympathisch ist, freut uns natürlich ungemein.  “Ich bin sehr gespannt, was da noch so kommt”, schreibt er zuletzt. Stefan Petermann kommt, mit seinem Roman “Der Schlaf und das Flüstern”, im September ist es soweit, und wir werden ihn gerne an spreeblick zur Begutachtung schicken – und dann ganz bestimmt als “richtiges” Buch.