Warum liest’s sich am Rhein so schön …

Vom 3. bis zum 5. September hat sich die Promenade am Kölner Rheinauhafen in einen Bücherboulevard verwandelt. Bei optimalem Wetter gab es dort jede Menge Stände und Veranstaltungen zu entdecken.

So schön kann Bücherbummeln sein

Auch wir haben uns unters Büchervolk gemischt und waren mit Selim Özdogan und “Ein Glas Blut” vor Ort vertreten. Zwar gab es keine asphalt & anders-Bude, dafür aber gleich zwei Lesungen.

Kollege Mayr frönt mal wieder dem Straßenhandel - es geht auch ohne Bude

Am Sonntagnachmittag haben erstaunlich viele Interessierte den Weg in den von außen doch recht unscheinbaren Veranstaltungsort – das Hafenamt – gefunden. Eine Stunde lang las Selim aus seinem neuen Buch, aber darüber hinaus auch weitere Geschichten sowie die Inhaltsliste einer Chipstüte aus dem Asia-Markt. Ein vielfältiges Programm, das er wie gewohnt durch Anmerkungen zu aktuellen Themen ergänzt hat. Zum Beispiel mit der Frage, warum zurzeit so viele Schreibende so erfolgreich ihre Nahrungsgewohnheiten literarisch ausbreiten …

Selim Özdogan im Hafenamt - man lauscht seiner Kurzprosa

Einmal Selim Özdogan am Tag – wem das nicht reicht (uns zum Beispiel), für den war der Sonntag ein Glückstag. Sobald die Sonne verschwunden war und es kühl am Rheinauhafen wurde, ging es in der heimligen Atmosphäre der Wohngemeinschaft in der Richard-Wagner-Straße weiter. Dort gibt es seit Kurzem einen wunderbaren Raum für Lesungen und Konzerte. Für diese Bonus-Lesung hatte Selim Filme von Tim Brüning im Gepäck. Auch die zweite Veranstaltung des Tages machte die Freunde von Özdogans pointierten Texten und Kommentaren zur Literaturszene glücklich.

Fein: Den Tag in der Wohngemeinschaft ausklingen lassen

Und die Wohngemeinschaft ist dann auch der richtige Ort gewesen, diesen bunten Tag gepflegt mit einem schönen Kölsch ausklingen zu lassen …

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