Literatur, Musik und die Alster

12. Juni 2010

Was braucht es mehr, als ein ansprechendes Buch und eine gut gestimmte Gitarre nebst der Personen, die genau wissen, was sie mit beiden anzufangen haben? Vielleicht noch ein Glas Weißwein, weil’s ja so warm war. Stefanie Hempel und Stefan Petermann haben am Donnerstagabend für eine ganz besondere Atmosphäre im Literaturhaus Hamburg gesorgt.

Wir haben das altehrwürdige Literaturhaus asphaltiert

Dank des Literaturzentrums war der asphalt & anders Verlag mit Stefan Petermann und dessen Debütroman Der Schlaf und das Flüstern in den stilvollen Räumlichkeiten an der Außenalster zu Gast. Lies den Rest des Artikels »

Stefan Petermann im Literaturhaus Hamburg

09. Juni 2010

“Ein fantastischer Roman, dessen Schrägheit so realistisch erzählt ist, dass ihr alles was passiert eins zu eins glauben werdet. Ein wunderbar starkes Buch!”, sagt Radio Fritz über Der Schlaf und das Flüstern, den Debütroman von Stefan Petermann. Morgen (10. Juni) gibt es im Literaturhaus Hamburg die Gelegenheit, in die Geschichte um Pola und Janek einzutauchen.

Stefan Petermann liest aus seinem Debütroman

Begleitet wird die Lesung durch die wunderbare Musik der Hamburger Singer-Songwriterin Stefanie Hempel.

Stefanie Hempel sorgt für die Musik (Foto: Benedikt Schnermann)

Die Fakten:

  • Literaturhaus Hamburg
  • Schwanenwik 38 (Bus 6, Mundsburger Brücke/ U3, Uhlandstraße)
  • 10. Juni, Beginn: 20 Uhr
  • Eintritt: 7 Euro/4 Euro ermäßigt

Eine Veranstaltung des Literaturzentrums Hamburg in Zusammenarbeit mit der literatur altonale

Rock’n'Literatur

08. Juni 2010

Da musste der kleine Kiosk in der Ottenser Hauptstraße in Hamburg mal wieder einiges aushalten: Zur diesjährigen Kiosk-Lesung hatten sich vier mit Texten bewaffnete Menschen angekündigt sowie fünf Musiker, die diesem lauen Sommerabend einen ganz eigenen Klang verleihen wollten. Und sie haben es geschafft, die Straße mit ihren Texten und Tönen zu beleben und so manchen Passanten von seinem eigentlichen Ziel abgebracht.

Keine Lesung ohne amtlichen Büchertisch. Kollege Mayr checkt die Bestände

Wie befürchtet, war es im Kiosk selbst viel zu eng für alle, aber kein Problem, dank Schaufenster und Verstärker war auch von draußen das Geschehen gut zu verfolgen. Im Verlauf des Abends wurde gar die Schaufensterbühne aufgegeben und das Programm komplett auf den Bürgersteig verlegt. Aus literarischer Sicht war der Abend sehr abwechslungsreich. Neben Christine Sterly-Paulsen und Steffen Roye, die beide in unserer Anthologie Schau gen Horizont und lausche vertreten sind, kam als Überraschungsgast kurzfristig noch Carsten Klook vom Textem Verlag dazu. Lies den Rest des Artikels »

Kiosk-Lesung – reloaded!

01. Juni 2010

Am 5. Juni geht’s im Hamburger Stadtteil Ottensen wieder rund: Dann findet zum zweiten Mal unsere Kiosk-Lesung statt! Die bewährte Mischung aus Literatur und Musik im Kiosk, halb im Laden, halb auf der Straße stattfindend, wird auch in diesem Jahr wieder begeistern.

Auch dieses Jahr wird's eng auf der Straße

Dafür sorgen seitens des gesprochenen Wortes:

  • Christine Sterly-Paulsen
  • Steffen Roye
  • Oliver Teetz
  • Carsten Klook

Auf der Musikseite laufen auf:

  • Constanze-Patrizia
  • Mandy
  • “Freewheelin’ Frank” Neubert
  • Christophe Garnerone
  • Winni

Wir freuen uns auf eine raue und urbane Veranstaltung am Samstag, den 5. Juni ab 19 Uhr. Der Kiosk befindet sich in der Ottenser Hauptstraße 61 (S1, S3, S31 Altona) und der Spaß kostet nix!

Selim auf YouTube

29. Mai 2010

Selim Özdogan trotz Sommerpause live erleben? Ganz einfach! Schaut doch mal bei YouTube rein, da liest er seinen Text “Beschädigte Ware” (im zakk in Düsseldorf). Und den findet ihr – neben vielen weiteren starken Kurzprosa-Texten – in “Ein Glas Blut”, im März bei uns erschienen (das könnt ihr übrigens ganz easy über unsere Homepage beziehen, ohne Portokosten). Also, viel Vergnügen bei Selims kleiner virtueller Lesung.

Neues von TUBUK

20. Mai 2010

TUBUK, die Buchhandlung für Bücher aus Independent-Verlagen, hat “Ein Glas Blut” von Selim Özdogan für die Testleseaktion im Mai auserkoren. Wer in den Genuss eines Testleseexemplares kommen möchte, begebe sich direkt zu TUBUK.

In Sachen TUBUK lässt sich an dieser Stelle auch noch rasch auf eine Veranstaltung in München hinweisen. Unter dem Motto “TUBUK lässt lesen!” kann man am Freitag, den 21. Mai im Heppel & Ettlich Theater ab 20 Uhr Ulrike Almut Sandig aus “Flamingos” lesen hören. Näheres dazu hier. Wir sind gespannt und wünschen dieser neuen Lesereihe alles Gute!

Selim Özdogan weiter auf Tour

16. Mai 2010

Gleich drei Mal Station mit “Ein Glas Blut” macht Selim Özdogan in den nächsten Tagen: Am 18. Mai liest er im Sissikingkong in Dortmund (hier ein Hinweis im lokalen Stadtmagazin), am 19. Mai geht es weiter im Bahía de Cochinos in Castrop-Rauxel und am 21. Mai ist Selim Özdogan in der Werkstatt in Witten zu Gast. Übrigens, wer am Dienstag verhindert ist, der muss nicht traurig sein, schon am 19. September kommt unser Autor mit seiner Kurzprosa-Sammlung wieder nach Dortmund, dann in den Gartenpark Brackel im Rahmen der RUHR 2010. Bis dahin!

Selim Özdogan liest sich weiter durch die Lande

anderseits Literaturfestival Hamburg

12. Mai 2010

Hamburg ist um ein Festival reicher – um ein ganz besonderes. Die Macher des anderseits Literaturfestivals haben vom 9. bis zum 11. Mai 2010 den unabhängigen Verlagen und ihren Autorinnen und Autoren eine Plattform geschaffen. Doch es wurde nicht nur gelesen und geslammt, sondern auch gesungen, experimentiert und auf Bildschirme geschaut. Kurzum: Eine runde Sache, die da im Haus II&70 im Schulterblatt, mit Sicht auf Rote Flora und entglaste Sparkassen, über die Bühne ging!

Unsere Bücher sind bei anderseits ins Netz gegangen

Wir waren mit zwei Veranstaltungen dabei und haben Stefan Petermann in den (sehr kühlen) Norden geholt, der zwei seiner wunderbaren Erzählungen gelesen hat. Zusammen mit Stefan Boskamp und Andreas Stichmann hat er am Montag den Lesetag eingeläutet. Später wurde er bei Frank Schäfer, Martina Hoffmann und zu guter Letzt bei dem sehr schönen Auftritt von Spaceman Spiff gesichtet.

Stefan Petermann hat's in der Schanze gefallen

Am Dienstag gebührte die Ehre des Auftakts einer illustren Gruppe von Autorinnen und Autoren aus unserer Anthologie “Schau gen Horizont und lausche”: Christine Sterly-Paulsen, Xóchil Schütz, Wolfgang Hogekamp und das Duo “Großraumdichten”, bestehend aus Pauline Füg und Tobias Heyel. Eine abwechslungsreiche Veranstaltung, die unser Erstlingswerk mal wieder ins richtige Licht gerückt und die Zuhörer auf eine kleine Entdeckungsreise in die verschiedenen literarischen Facetten der Stadt an sich geführt hat.

Xóchil Schütz skandiert ihr raues Hamburg-Gedicht aus der Anthologie

Wolfgang Hogekamp sinniert über das Leben auf einer Verkehrsinsel

Schreibende und Verlegende haben gleichermaßen während der drei Tage das vielschichtige Programm genossen – und den hervorragenden Service im “VIP”-Bereich, der für volle Bäuche und interessante Gespräche gesorgt hat. Auf diesem Wege noch mal herzlichen Dank an die Veranstalter für all die Mühen – sie haben sich gelohnt! Wir hoffen, dass es im nächsten Jahr eine Neuauflage des Festivals geben wird; wir sind dabei!

asphalt & anders freut sich auf anderseits 2011!

asphalt & anders in BaWü

01. Mai 2010

Selim Özdogan ist mit “Ein Glas Blut” weiter auf Tour. Nach den Lesungen im sauerländischen Menden (mit Berichten in der WAZ und in der Neuen Mendener Zeitung), am Schinkel-Gymnasium in Neuruppin (eine “Deutschstunde der etwas anderen Art” laut Märkische Allgemeine) und in Bielefeld (am 4. Mai im Bunker Ulmenwall) geht es weiter in Paderborn, und zwar am 6. Mai um 19 Uhr, im Raum für Kunst (Ankündigung: “Der Mann weiß, was er tut”), und im schönen Stuttgart-West, am 9. Mai, 20 Uhr, im “Literarischen Wohnzimmer” vom Merlin. Ein historisches Datum, denn asphalt & anders wird somit zum ersten Mal nach Baden-Württemberg vordringen.

„Meine Stadt …“ – Postkarte I

30. April 2010

Merkwürdige Postkarten erreichen in letzter Zeit unser Lektorat, zum Beispiel mit diesem Text:

Meine Stadt ist eine der Töchter, die sich nachts heimlich aus dem Einfamilienhaus schleichen. Vielleicht nenne ich sie Maria, wenn es ein Mädchen wird, sagt sie mit einem Lächeln, während sie das Pausenbrot in ihrem Rucksack verstaut, gleich neben dem angebissenen Apfel.