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Kiosk-Lesung Nummer vier naht!

Donnerstag, 24. Mai 2012

Aus einer spontanen Bierlaune heraus entstand vor drei Jahren die Idee, ein paar Musiker und den ein oder anderen Literaten in einen Kiosk zu stecken und zu schauen, was sich daraus ergibt. Heute kann man schon fast von einer Tradition sprechen. Keine altonale ohne Kiosk-Lesung, so einfach ist das. Und so wird es auch in diesem Jahr, am 2. Juni, wieder die bewährte Mischung aus Musik und Literatur geben. Selbstverständlich ist der Ort des Geschehens wieder der Kiosk am Ende der Ottenser Hauptstraße in Hamburg.

Kiosk-Besitzer Wini werkelt schon seit Monaten am Musikprogramm – man kann sich auf eine feine Mischung aus Blues, Rock, Chanson und Singer-Songwriter-Musik freuen. Natürlich handgemacht von Künstlern aus dem Viertel!

Für den literarischen Rahmen des Abends wird der Heidelberger Autor Marco Dzebro sorgen. Bekannt für seine schräge Performance und Garant für einen abgefahrenen und im wahrsten Sinne rauen Abend. Man darf sich auf Postkartentexte vom in New York verschollenen Dorian freuen. Und vielleicht ist ja auch Steven, der Kürbis, wieder mit von der Partie. Wir sind gespannt und freuen uns auf einen durchgeknallten Abend.

Was man wissen muss:

  • Samstag, 2. Juni 2012
  • Kiosk Ottenser Hauptstraße 61
  • Beginn: 19 Uhr
  • Eintritt frei

Die Festival-Saison geht weiter!

Donnerstag, 09. Juni 2011

Nach der Kiosklesung im Hamburger-Ottensen geht es nun weiter nach Stuttgart-Stadtmitte zum “street stories. Das Flanerie Festival”.  Vom 1. bis zum 3. Juli präsentieren Musiker, Architekten, Künstler, Wissenschaftler  und Literaten ihre Visionen von der Stadt und gehen der Frage nach, wie diese wahrgenommen, erzählt und gestaltet werden kann. 

Inmitten des Stuttgarter Stadtgeschehens zeigt sich das flanerie-festival: Lesungen, Ausstellungen, Theaterstücke, Gesprächsrunden und Stadtspaziergänge laden dazu ein, verschiedene Stadträume im Herzen Stuttgarts neu zu entdecken und zu erleben. Wie die Festivalbesucher, so spazieren auch die Veranstaltungen täglich von einem Ort zum anderen und treten in Austausch mit dem vor Ort Vorgefundenen. Über 20 Veranstaltungen – Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Lesungen – laden die Festivalbesucher ein, verschiedene urbane Räume im Herzen Stuttgarts neu zu entdecken und zu erleben.

Genau das Richtige für den asphalt & anders Verlag. Am Sonntag mittag um 14  Uhr wird Marco Dzebro sein letzten Herbst erschienenes Debüt “Dorian. Ein Scheitern in Postkarten” in der Bandstraße vorstellen und einen ganz besonderen Einblick geben in die Metropole des 21. Jahrhunderts. “Verlorenheit, Verkommenheit, Drogen, schneller Sex und Gewalt werden in düstere Poesie gekleidet, die irgendwo zwischen den Großmeistern der Beat-Literatur und Nick Cave anzusiedeln ist”, schreibt das Culturmag, und wir freuen uns, Marco Dzebro wieder einmal live zu erleben.

Hier gibt es alles Wissenswerte zum Flanerie-Festival: www.dieflanerie.wordpress.com

Die Straße lebt!

Montag, 06. Juni 2011

Dass es so etwas in den zunehmend gentrifizierten Tagen des heutigen Ottensen noch gibt: ein ganz unkommerzielles (sieht man mal vom Bier- und Bücherstand ab) Happening auf dem Bürgersteig, vor der Kulisse des kleinen Kiosks am Ende der Ottenser Hauptstraße. Was war dort geschehen?

Schon kurz vor Beginn kamen zielstrebige Interessierte wie auch Passanten, die, angelockt von den Soundchecks und dem Treiben in und vor dem Kiosk, einfach stehen blieben, um der diesjährigen Kiosk-Lesung beizuwohnen, die wie in den letzten beiden Jahren im Rahmen der literatur altonale stattfand.

Xóchil A. Schütz sorgt mit ihren Texten dafür, dass sich der Gehweg nicht leert.

Xóchil A. Schütz sorgt mit ihren Texten dafür, dass sich der Gehweg nicht leert.

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Der Kiosk lebt!

Samstag, 28. Mai 2011

Credit: Tan Kadam (links), Claudia Brijbag (rechts)

Bereits zum dritten Mal veranstalten wir im Rahmen der Hamburger literatur altonale unsere Kiosk-Lesung.

Dieses Mal sorgen die Berliner Spoken-Word-Poetin Xóchil A. Schütz und der Lyriker Toby Hoffmann aus Ravensburg für Literatur zwischen Zeitungen und Süßkram.

Für die Musik sind wieder Winfried Buck und Freunde zuständig, sie werden den kleinen Kiosk in der Ottenser Hauptstraße mit feinem Blues, Singer-Songwriter und Chanson beschallen, und irgendwann wird das Happening wieder auf die Straße übergreifen. (weiterlesen …)

Literatur zurück auf die Straße!

Dienstag, 09. Juni 2009

Im Rahmen der literatur altonale haben wir am 6. Juni die Literatur zurück auf die Straße gebracht. Der schon im Alltagsgeschäft stets mit guter Musik beschallte Kiosk am Ende der Ottenser Hauptstraße in Hamburg wurde nun Schauplatz der ersten Kiosk-Lesung mit Live-Musik. Erwartungsgemäß wurde es im ohnehin recht engen Verkaufsraum schnell sehr voll, sodass sich das Geschehen auch auf der Straße abspielte. Dank Schaufenster und Verstärker waren die Aktivitäten auf der improvisierten Bühne aber problemlos zu verfolgen, und die Veranstaltung wurde zum lockeren Open-Air-Happening. Martin Beyer, Christine Sterly-Paulsen und Tobias Heyel, die zum Teil lange Reisen gen Norden für diesen Abend unternahmen, lasen ihre Texte aus unserer Anthologie “Schau gen Horizont und lausche” beziehungsweise, im Falle von Tobias Heyel, slammten spontan anderes Urbanes auf die Ottenser Hauptstraße. Oliver Teetz, Nachwuchspoet und angehender Buchhändler, las “Laternenlicht” von Selim Özdogan. Dazu gab es Live-Musik von Kiosk-Besitzer Winfried Buck und seiner Band.  Winni, Doris und Thommy spielten ihre ganze Bandbreite, von Singer/Songwriter bis Blues.

Aber lassen wir doch zunächst die Bilder sprechen:

kiosk_11Die Herren Schröder und Mayr kurz vor der Kiosk-Lesung: Lächeln gegen die Anspannung.

kiosk_01Hier staunt Kollege Mayr nicht schlecht über den Menschenauflauf, der sich kurz vor Beginn der Lesung schon vor dem Kiosk eingefunden hat.

kiosk_02Und so sah die Szene kurz vor Beginn aus. Schon hier war klar, dass nicht alle in den winzigen Verkaufsraum passen würden. Aber wir waren in Sachen Außenbeschallung vorbereitet.

kiosk_04 Los geht’s! Martin Beyer liest “Die Medea der großen Stadt” – ein gelungener Auftakt des Abends.

kiosk_06Nach jedem Text gab es Musik von Winfried Buck und seiner Kiosk-Kombo. Hier haut Winni in die Saiten.

kiosk_07… und hier wird er stimmgewaltig unterstützt von Doris Haberkorn.

kiosk_08Tobias Heyel von “großraumdichten” slammt in Richtung Ottenser Hauptstraße und begeistert auch die Besucher der umliegenden Kneipen.

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Die Kiosk-Musiker vollzählig auf der Bühne. Ganz rechts zu sehen: Thommy kurz vor dem Ansetzen seiner Mundharmonika.

kiosk_09Der Nachwuchspoet und angehende Buchhändler Oliver Teetz und ein widerspenstiges Mikro. Man beachte folgendes Detail …

kiosk_10… unsere Anthologie im rauen Dichteralltag. Macht aber auch dabei eine gute Figur!

Nach mehreren Text- und Musikzugaben ging diese Veranstaltung am späten Abend zu Ende. Der harte Kern traf sich anschließend auf ein wohlverdientes Abendessen im “Cosmos” am Spritzenplatz. Und von dort zog wiederum der ganz harte Kern noch ins Hafenklang Exil, wo der Abend bei dem ein oder anderen Drink ausklang.