Nachdem die Lesung von Selim Özdogan schon furios angekündigt wurde, etwa bei DeFacto, der Stadtrevue und auch im Magazin des Kölner Stadt-Anzeiger (mit Bild und – was uns natürlich keineswegs gestört hat – im Rahmen der lit.cologne), wurde unsere erste Veranstaltung zum neuen Buch, der Kurzprosa-Sammlung “Ein Glas Blut”, ein toller Erfolg. Der gemütliche Leseraum des Café Duddels war voll besetzt, als Selim etwa Viertel nach Acht zu lesen begann: zunächst Texte auf Zetteln (etwa “Schwule Ziegen auf Lesbos”), dann natürlich auch aus dem Buch und zwischendurch sogar von haarsträubenden Packungsbeilagen. Das Publikum freute sich über Lustiges (etwa – im Buch vertreten – “So geht das nicht”) und lauschte andächtig Melancholischen und Ernsterem. Stark war auch das Stück “statt sterben”, mit dem Selim um Zehn die Lesung beschloss, nicht ohne anzukündigen, dass er für jede Widmung, die er gibt, auch eine von seinen Lesern möchte. Eine schöne Idee, und wer weiß, vielleicht steht dieses Buch mit den gesammelten Leserunterschriften einmal zur Veröffentlichung an.

Selim Özdogan liest zunächst aus einer wilden Zettelsammlung ...

... und dann aus "Ein Glas Blut".

Gemütlich ist's im Café Duddel!

Widmung gegen Widmung - so ist der Deal mit Selim Özdogan.
Selim setzt seine Lesereise zu “Ein Glas Blut” schon bald fort, und zwar in Würzburg, Öhringen (bei Heilbronn) und Trier. Alles weitere findet ihr auf unserer Terminseite.