Buchtipp 5: Dorian. Ein Scheitern in Postkarten

Weihnachten ist euch zu soft? Ihr steht auf ungewöhnliche Bücher? Ihr mögt es rau? Dann sind die letzten Lebenszeichen von Dorian, Postkarten aus New York, die unser Autor Marco Dzebro erhalten hat, genau das Richtige. Wo ist Dorian? Und was hat der Bursche alles durchgemacht?

Darum geht’s:

Was ist mit Dorian geschehen? Er ging nach New York, in die Stadt der ungezählten Möglichkeiten. Und nach zwölf Monaten schon war er verschwunden. In seinem Hotelzimmer fand man lediglich eine alte Schreibmaschine, auf der er ein Jahr lang regelmäßig Postkarten an Marco Dzebro schrieb.
Aber die Texte machen kein Sightseeing, keinen Besuch bei der Freiheitsstatue und den nicht mehr vorhandenen Türmen, ganz im Gegenteil, sie tauchen tief ein in den Moloch New York, in einen Strudel aus Dreck, Sex und Gewalt. Sie lassen das Scheitern Dorians an der Stadt erahnen. New York hat Dorian regelrecht ausgespuckt und die Rolle der Hauptfigur an sich gerissen – während er bis heute als vermisst gilt, lebt und wuchert die Stadt unbeschadet weiter wie bisher.

Das sagt die Presse:

In den Postkartentexten entpuppt sich Marco Dzebro als großes literarisches Talent. […] Verlorenheit, Verkommenheit, Drogen, schneller Sex und Gewalt werden in düstere Poesie gekleidet, die irgendwo zwischen den Großmeistern der Beat-Literatur und Nick Cave anzusiedeln ist. CULTurMAG

Erster Satz:

Meine Stadt ist ein Gedicht namens Hass. Es führt eine kleine Bar in Hells Kitchen und serviert immer freitags belegte Brötchen.

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Raue Weihnachten, das ist gut! Wie komme ich an das Buch?

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