Archiv für die Kategorie ‘Presse & Rezensionen’

„Was ist“ bei radio x

Dienstag, 01. November 2011


Anfang Oktober wurde auf dem freien Radiosender radio x aus Frankfurt am Main in der Sendung Knallfabet der erste Roman von Xóchil A. Schütz vorgestellt. Eine gute Gelgenheit, sich mal eine Besprechung über Was ist vorlesen zu lassen:

[audio:http://www.asphalt-anders.de/verlagsblog/wp-content/uploads/2011/11/knallfabet-10-2011-was-ist.mp3]

Glufke im Radio

Freitag, 21. Oktober 2011

Da sind wir schon sehr gespannt: Der Radiosender WDR 1LIVE hat für die Sendung Plan B Shortstory zwei Erzählungen aus Ausschau halten nach Tigern für den Hörfunk bearbeitet und von von Tanja Schleiff und Jean Paul Baeck einsprechen lassen.

„Mit Glufke“ und „Blaues Kleid“ werden an diesem Sonntag, 23.10., um 21 Uhr zu hören sein. Einen kleinen Vorgeschmack auf die Glufke-Story gibt’s in diesem Buchtrailer:

Und noch mal zum Mitschreiben:

  • „Mit Glufke“ und „Blaues Kleid“ als Hörfunkbearbeitungen
  • Sonntag, 23.10.2011
  • Beginn der Sendung: 21 Uhr
  • in NRW über Antenne oder Kabel zu empfangen
  • im Rest der Welt als Livestream hier unter „Webradio“
  • Die besten zwei Sätze aller Zeiten

    Dienstag, 12. April 2011

    Schön, welche verschiedenen und nachhaltigen Eindrücke Stefan Petermanns Erzählungen aus „Ausschau halten nach Tigern“ bei der Presse hervorrufen. Die Geschichten seien „einfühlsam“, sie öffnen dem Leser Fenster in andere Welten, schreibt die Thüringer Allgemeine. Auch Macondo lobt das Einfühlungsvermögen des Autors, einige Texte blieben auf dem Boden der Tatsachen, während andere durchaus magische Momente durchscheinen ließen. Beim Münchener Studentenmagazin unikat heißt es, die Geschichten seien „manchmal locker und leicht, manchmal aber auch erschütternd oder verstörend.“ Als skurril werden auch einige befunden, wohingegen der MDR Stefan Petermann vor allem als stillen Beobachter wahrnimmt, dem ein Wort genügt, um eine ganze Geschichte zu erfinden. Eine gewisse Tragikomik erkennt das hEFt, und für die Rheinische Post beginnt die Erzählung „Hager“ – für die Stefan Petermann den Publikumspreis beim mDR-Literaturwettbewerb 2009 gewonnen hat – mit den besten zwei Sätzen aller Zeiten. Wie diese lauten? „Ausschau halten nach Tigern“ gibt es ganz stressfrei hier.

    Keine leichte Kost

    Freitag, 04. Februar 2011

    Dass unser Herbsttitel Dorian. Ein Scheitern in Postkarten nach wie vor polarisiert, zeigen zwei Besprechungen der vergangenen Tage.

    Auf Librithek.de zeichnet die Rezensentin zwar ein klares Bild des Inhalts – „Dzebro erzählt die Geschichte eines Niedergangs. New York ist bei ihm die komprimierte Zusammenballung von allem Verkommenen. Die Zeitungsnachricht, die man besser nicht gelesen hätte, das Blut, das von der Zimmerdecke tropft. Die Moral ist abwesend. Die Seiten von Dzebros Roman atmen Sperma, Schnaps und abgestandenen Schweiß.“ -, fällt dann aber das Urteil, Dorian sei gewollt böse und verkorkst und man solle doch gleich zu den „Originalen“, zu Bret Easton Ellis und William S. Burroughs greifen.

    Ganz anders auf Glanz & Elend: Zu Beginn hegt der Redakteur den Verdacht, Marco Dzebro habe es sich etwas einfach gemacht, nur Verkommenheit auf 160 Seiten, ehe er dem Sprachrhythmus und dem Inhalt verfällt und resümiert: „Dorian ist ein sehr eigenwilliger Roman, vielleicht ist es auch gar kein Roman. Es ist eine Sammlung von Miniaturen, die böse und traurig sind, voller gewaltvoller, makabrer Sprachbilder … ein düsteres Vergnügen.“

    Dieses düstere Vergnügen gibt es ganz einfach über unsere Homepage (portofrei) oder beim nächsten Buchhändler. Zugreifen!

    „Nicht sprachgewaltig und direkt …

    Dienstag, 21. Dezember 2010

    … sondern erzählerisch verborgen und verstrickt wirkt eine Ästhetik, deren Teile sich zum Ende hin erheben und in sich einen eigenen Kosmos erschaffen. Eine Welt, die realistisch erscheint, aber dennoch so fern von allem ist, was man kennt.“ So heißt es in dem Musikmagazin MainStage über Stefan Petermanns Roman „Der Schlaf und das Flüstern„.

    Und bei den Düsseldorfer Lesefreunden erfährt unser Herbsttitel „Dorian. Ein Scheitern in Postkarten“ eine schöne Resonanz: „Die Person Dorian bleibt ein großes Rätsel, was die Spannung zwischen den Zeilen jedoch noch erhöht. Mit prägnanten Sätzen hat der Leser das Gefühl, direkter Empfänger der Botschaften zu sein, die hier so unmittelbar und dennoch poetisch daherkommen.“

    Eine nette Ankündigung der Lesung von Selim Özdogan am 6. Dezember in der Kölner Zoo Bar gab es in der Stadtrevue. Die Lesung wurde übrigens im Radio-Literaturmagazin Seitenansicht (KölnCampus) übertragen; alle 2 Wochen wird hier über Literatur in Köln berichtet, über Lieblingsbücher und mit Autoren geschnackt.