„Sowas hier ist schön“

Es gibt wieder Erfreuliches aus der Presse zu vermelden, und zwar hat spreeblick, das Berliner Magazin für Pop und Politik, unsere Anthologie „Schau gen Horizont und lausche“ besprochen. Vor allem das Wie ist überzeugend: neben der Abbildung des Covers wird die Kernaussage des Buches, „das, was die Stadt im 21. Jahrhundert ausmacht, aus unterschiedlichsten Perspektiven und in neuem Licht zu betrachten“, zur Debatte gestellt und fortan von zwei Redakteuren namens Björn und Fred in einem ausführlichen Gespräch hinterfragt.  Und da hagelt es durchaus Kritik, sachlich und gekonnt, und die eigenen skeptischen Erwartungen werden zu Teilen bestätigt. Aber es gibt vor allem wunderbares Lob:  Insgesamt ist es eine „bunte Anthologie geworden“, und die Redakteure führen Texte an, die sehr schön mit dem Thema Urbanität spielen. Stefan Petermann und Tilman Rau werden hervorgehoben, dann auch Ulrike Draesner mit einer „wunderbaren, poetischen Reportage über Kalkutta“.  Sehr gut („großartiger Text“) gefällt den beiden „die kleine Stadt“ von Toby Hoffmann, und auch Urs Mannhardts Beitrag über Pristina erfährt starke Resonanz. Von den  zuletztgenannten Beiträgen werden besondere Passagen zitiert und wohlklingend eingeleitet – eine schöne Sache. Fred zieht dann ein Resümee, dem erst einmal nichts hinzuzufügen ist: „Ich finde, das ist ein Buch, das sich gut verschenken lässt. Eine schöne, bunte Mischung, da ist für jeden Geschmack was dabei. “ Dass ihm der asphalt & anders Verlag zudem sympathisch ist, freut uns natürlich ungemein.  „Ich bin sehr gespannt, was da noch so kommt“, schreibt er zuletzt. Stefan Petermann kommt, mit seinem Roman „Der Schlaf und das Flüstern“, im September ist es soweit, und wir werden ihn gerne an spreeblick zur Begutachtung schicken – und dann ganz bestimmt als „richtiges“ Buch.

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