Artikel mit ‘Adventskalender’ getagged

Vierundzwanzigstes Türchen

Freitag, 24. Dezember 2010

Auch bei asphalt & anders gibt es zum Weihnachtsfest natürlich Geschenke.

Unter allen Einsendern, die uns besonders raue und/oder urbane Weihnachten wünschen, verlosen wir einmal unser komplettes Programm! Also Stefan Petermann, Selim Özdogan, Marco Dzebro und unseren Erstling „Schau gen Horizont und lausche“ mit Ulrike Draesner, Martin Beyer, Nora Gomringer und vielen mehr.

Einfach eine Mail an info@asphalt-anders.de schreiben und noch mehr Weihnachtspost erwarten.

Ein frohes und besinnliches – und vielleicht ein wenig raues – Fest wünscht der asphalt & anders Verlag!

Zweiundzwanzigstes Türchen

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Marco Dzebro: “Dorian. Ein Scheitern in Postkarten

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Einundzwanzigstes Türchen

Dienstag, 21. Dezember 2010

Stefan Petermann: “Tissy”

So nah, als würde sie all die furchtbaren Jahre verschlingen, die waren. Als wäre die Hitze schon hier. Als würden die Flammen Papiere und Briefe entzünden, Vorhänge und Tücher, Laken und Decken. Oh Tissy. Als wärest du längst verschwunden. Als würden wir im Feuerrausch liegen, geheilt und zufrieden und endlich ohne dich. Ach Tissy. Als wäre das ein Leben.

Die Erzählungen von Stefan Petermann erscheinen im März 2011 unter dem Titel „Ausschau halten nach Tigern“.

Zwanzigstes Türchen

Montag, 20. Dezember 2010

Marco Dzebro: “Dorian. Ein Scheitern in Postkarten

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Neunzehntes Türchen

Sonntag, 19. Dezember 2010

Stefan Petermann: “Tissy”

Es dauert, bis das Himmlische sich verliert. Bis der Duft ein Gestank wird. Deine Füllung fängt das Feuer, die Flammen lecken an deinem Gesicht, deiner Nase, deinen Klumpen. Wie wunderbar, ein Brand in unmittelbarer Nähe, ein Brand, der mein Herz erwärmt und deines zerfrisst. Die Glut greift sich deinen Schrittflicken, verwandelt den Pfützenschmutz in ein feines Flammenmeer, welches deine Knochenknopfaugen verschlingen wird. Rauch steigt empor, darin enthalten alle Krankheiten ihres Lebens. Die Bazillen und Viren verschwinden im Nebel, als hätten sie niemals Unheil angerichtet. Oh, diese vorzügliche Hitze.

Fortsetzung folgt.