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Musik und Literatur: die Kiosk-Lesung

Mittwoch, 17. Juni 2015

Kiosk-Lesung

Da steppt der Bär: Wenn die altonale kommt, gibt es im Hamburger Stadtteil Ottensen einen Kiosk, um den herum sich die Fans von Literatur und Musik versammeln. Mehr als drei Stunden lang kann man Autorinnen und Autoren lauschen und dazu vielseitige Musik von Leuten aus dem Viertel genießen – immer wieder abwechslungsreich und mit feinsten Songs, zusammengestellt von Winfried Buck.

Daniela Chmelik und Frank Schliedermann

Seitens der Literatur wird zum diesjährigen Happening einerseits Daniela Chmelik dabei sein. Ihr gelobter Debütroman Walizka erschien bereits vor einiger Zeit, und sie war damit auch schon zu Gast bei der altonale. Dieses Mal wird die Autorin ganz neue Texte dabei haben – wieder eine spannende Reise gen Osten.

Auch Frank Schliedermann, Autor von Kurzgeschichten und Werbetexten, einst sogar Verleger – und bald ebenfalls mit einem Buch bei asphalt & anders im Programm -, wird mit von der Partie sein und zwei seiner Storys vorlesen. Kürzlich erhielt er übrigens den Literaturförderpreis des Lions Club Moorweide.

Zum Notieren:

  • Kiosk-Lesung mit Live-Musik
  • 20. Juni, ab 19 Uhr
  • Ottenser Hauptstraße 61, 10 Minuten vom Bahnhof Altona
  • Eintritt frei
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Buch meets Bier

Samstag, 02. Juni 2012

Da sich dieses Jahr unsere Kiosklesung nun zum vierten Mal jährt, möchten wir eine Geschichte erzählen, die sich vor genau zwei Jahren zugetragen hat. Von Köln hat sich einer von uns damals aufgemacht, um bei der zweiten Kiosklesung in Hamburg dabei zu sein. Im Gepäck hatte er natürlich einige Exemplare unserer Anthologie Schau gen Horizont und lausche. Es war Freitag abend, und er hat sich am Hauptbahnhof noch schnell ein Feierabendbier geholt, auch wenn er schon spät dran war. Die Bierflasche in die Tasche zu den Büchern gesteckt, die Treppen zum Bahnsteig hochgesprintet und – zack – die Flasche Bier zerschellt an einer der Treppenstufen. In den Zug musste er trotzdem rein, er stand schon auf dem Bahnsteig und würde gleich losfahren. Also hat er sich in einem Vierersitz ausgebreitet, die Scherben entsorgt und die Buchexemplare mit Taschentüchern und Toilettenpapier getrocknet. Sie waren glücklicherweise nur am oberen Rand nass, haben aber doch merklich nach Bier geduftet. Auf den Schreck hat er sich erst einmal ein Bier im Bord Bistro genehmigt.

Inzwischen ist den Exemplaren dieses Malheur kaum mehr anzusehen, und auch der Geruch ist gänzlich verschwunden, aber ihren Namen tragen sie bis heute: die sogenannten Bierexemplare. Und weil sie heute nun genau zwei Jahre alt sind, verlosen wir 3 dieser kultigen Buchausgaben unter denjenigen, die die Biermarke erraten, die damals für Aufregung gesorgt hat. War es

a) ein Reissdorf Kölsch

b) ein Diebels

c) ein Jever

Eure Antwort könnt ihr uns entweder per Mail (info@asphalt-anders.de) oder über Facebook schicken.  Viel Spaß beim Raten.

Die Festival-Saison geht weiter!

Donnerstag, 09. Juni 2011

Nach der Kiosklesung im Hamburger-Ottensen geht es nun weiter nach Stuttgart-Stadtmitte zum „street stories. Das Flanerie Festival“.  Vom 1. bis zum 3. Juli präsentieren Musiker, Architekten, Künstler, Wissenschaftler  und Literaten ihre Visionen von der Stadt und gehen der Frage nach, wie diese wahrgenommen, erzählt und gestaltet werden kann. 

Inmitten des Stuttgarter Stadtgeschehens zeigt sich das flanerie-festival: Lesungen, Ausstellungen, Theaterstücke, Gesprächsrunden und Stadtspaziergänge laden dazu ein, verschiedene Stadträume im Herzen Stuttgarts neu zu entdecken und zu erleben. Wie die Festivalbesucher, so spazieren auch die Veranstaltungen täglich von einem Ort zum anderen und treten in Austausch mit dem vor Ort Vorgefundenen. Über 20 Veranstaltungen – Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Lesungen – laden die Festivalbesucher ein, verschiedene urbane Räume im Herzen Stuttgarts neu zu entdecken und zu erleben.

Genau das Richtige für den asphalt & anders Verlag. Am Sonntag mittag um 14  Uhr wird Marco Dzebro sein letzten Herbst erschienenes Debüt „Dorian. Ein Scheitern in Postkarten“ in der Bandstraße vorstellen und einen ganz besonderen Einblick geben in die Metropole des 21. Jahrhunderts. „Verlorenheit, Verkommenheit, Drogen, schneller Sex und Gewalt werden in düstere Poesie gekleidet, die irgendwo zwischen den Großmeistern der Beat-Literatur und Nick Cave anzusiedeln ist“, schreibt das Culturmag, und wir freuen uns, Marco Dzebro wieder einmal live zu erleben.

Hier gibt es alles Wissenswerte zum Flanerie-Festival: www.dieflanerie.wordpress.com