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Kiosk-Lesung Nummer vier naht!

Donnerstag, 24. Mai 2012

Aus einer spontanen Bierlaune heraus entstand vor drei Jahren die Idee, ein paar Musiker und den ein oder anderen Literaten in einen Kiosk zu stecken und zu schauen, was sich daraus ergibt. Heute kann man schon fast von einer Tradition sprechen. Keine altonale ohne Kiosk-Lesung, so einfach ist das. Und so wird es auch in diesem Jahr, am 2. Juni, wieder die bewährte Mischung aus Musik und Literatur geben. Selbstverständlich ist der Ort des Geschehens wieder der Kiosk am Ende der Ottenser Hauptstraße in Hamburg.

Kiosk-Besitzer Wini werkelt schon seit Monaten am Musikprogramm – man kann sich auf eine feine Mischung aus Blues, Rock, Chanson und Singer-Songwriter-Musik freuen. Natürlich handgemacht von Künstlern aus dem Viertel!

Für den literarischen Rahmen des Abends wird der Heidelberger Autor Marco Dzebro sorgen. Bekannt für seine schräge Performance und Garant für einen abgefahrenen und im wahrsten Sinne rauen Abend. Man darf sich auf Postkartentexte vom in New York verschollenen Dorian freuen. Und vielleicht ist ja auch Steven, der Kürbis, wieder mit von der Partie. Wir sind gespannt und freuen uns auf einen durchgeknallten Abend.

Was man wissen muss:

  • Samstag, 2. Juni 2012
  • Kiosk Ottenser Hauptstraße 61
  • Beginn: 19 Uhr
  • Eintritt frei

Buchtipp 5: Dorian. Ein Scheitern in Postkarten

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Weihnachten ist euch zu soft? Ihr steht auf ungewöhnliche Bücher? Ihr mögt es rau? Dann sind die letzten Lebenszeichen von Dorian, Postkarten aus New York, die unser Autor Marco Dzebro erhalten hat, genau das Richtige. Wo ist Dorian? Und was hat der Bursche alles durchgemacht?

Darum geht’s:

Was ist mit Dorian geschehen? Er ging nach New York, in die Stadt der ungezählten Möglichkeiten. Und nach zwölf Monaten schon war er verschwunden. In seinem Hotelzimmer fand man lediglich eine alte Schreibmaschine, auf der er ein Jahr lang regelmäßig Postkarten an Marco Dzebro schrieb.
Aber die Texte machen kein Sightseeing, keinen Besuch bei der Freiheitsstatue und den nicht mehr vorhandenen Türmen, ganz im Gegenteil, sie tauchen tief ein in den Moloch New York, in einen Strudel aus Dreck, Sex und Gewalt. Sie lassen das Scheitern Dorians an der Stadt erahnen. New York hat Dorian regelrecht ausgespuckt und die Rolle der Hauptfigur an sich gerissen – während er bis heute als vermisst gilt, lebt und wuchert die Stadt unbeschadet weiter wie bisher.

Das sagt die Presse:

In den Postkartentexten entpuppt sich Marco Dzebro als großes literarisches Talent. […] Verlorenheit, Verkommenheit, Drogen, schneller Sex und Gewalt werden in düstere Poesie gekleidet, die irgendwo zwischen den Großmeistern der Beat-Literatur und Nick Cave anzusiedeln ist. CULTurMAG

Erster Satz:

Meine Stadt ist ein Gedicht namens Hass. Es führt eine kleine Bar in Hells Kitchen und serviert immer freitags belegte Brötchen.

Mehr lesen? Einfach hier drücken (PDF).

Raue Weihnachten, das ist gut! Wie komme ich an das Buch?

Das Buch kostet 12,90 Euro und kann am besten direkt über unseren Shop bestellt werden. Weitere Infos gibt es hier.

Wahrlich rau und urban …

Sonntag, 10. Juli 2011

Marco Dzebro auf seiner Bühne

… war der Auftritt von  Marco Dzebro beim Stuttgarter Flanerie-Festival vergangenes Wochenende. Zwischen Müllcontainern, riesigen Gebläseteilen, Graffiti und abgefahrenen Kunstinstallationen las er aus Dorian. Ein Scheitern in Postkarten. Dazu gab es Wein und Anekdoten, eine neue Sommergeschichte, Grüße vom letztmaligen Publikum – und die Auftritte des Musikers Steven (auf den Fotos gelb). Was während einer Lesung von Marco Dzebro passiert, welche unterschiedlichsten Reaktionen das Publikum zeigt – von pikierten Blicken bis zu heftigen Lachflashs ist alles dabei -, das lässt sich nur schwer beschreiben, man muss es einfach erleben. Es hat auf jeden Fall wieder irre Spaß gemacht.

Büchertisch

Noch mehr Fotos gibt es auf unserer Facebook-Seite: http://www.facebook.com/asphaltandersVerlag

Marco Dzebro beim flanerie-Festival

Montag, 27. Juni 2011

Endlich ist es wieder so weit und man kann die ungewöhnliche Performance (Lotterie, Trinkkultur, Happening, Literatur, Stand-Up-Comedy, Freestyle) erleben, wenn Marco Dzebro sein Debüt „Dorian. Ein Scheitern in Postkarten“ vorstellt. Diesmal ist er damit zu Gast beim Stuttgarter Flanerie-Festival (Sonntag, 3. Juli, 14 Uhr), und waren beim letzten Mal in Frankfurt noch die Autoren Martin Beyer und Stefan Petermann Teil des Literaturvergnügens, so sind es im Stuttgarter Rotlichtviertel – welch passende Umgebung für Dorian – ein Musiker und zahlreiche Fotografien einer Ausstellung.

Das Flanerie-Festival in Stuttgart-Mitte geht von Freitag, den 1. Juli, bis Sonntag abend, und an den drei Veranstaltungsorten lässt sich das Aufeinandertreffen von Stadt und Kultur (in Form von Musik, Theater, Literatur, Fotografie und vielem mehr), von urbanem Raum und Architektur, von institutioneller und unabhängiger kreativer Stadtentwicklung erleben und genießen. So kann der Besucher an Stadtspaziergängen mit Talkrunde teilnehmen, experimentelles Spaziergangkino schauen, Podiumsdiskussionen mit dem Thema „Lasst uns Allianzen schmieden“ beiwohnen (unter anderem mit einem der beiden Verleger) oder einem Live-Hörspiel beiwohnen. Also, hier ist für jeden etwas dabei, auf nach Stuttgart!

Wem Stuttgart zu weit ist, kann sich natürlich auch einfach nur den Dorian holen und eintauchen in einen Moloch aus Sex, Dreck und Gewalt, der nur für kurze Zeit den schwachen Hoffnungsschimmer einer Trostfrau oder einer göttlichen Erscheinung bietet. Hier gehts weiter.

Die Festival-Saison geht weiter!

Donnerstag, 09. Juni 2011

Nach der Kiosklesung im Hamburger-Ottensen geht es nun weiter nach Stuttgart-Stadtmitte zum „street stories. Das Flanerie Festival“.  Vom 1. bis zum 3. Juli präsentieren Musiker, Architekten, Künstler, Wissenschaftler  und Literaten ihre Visionen von der Stadt und gehen der Frage nach, wie diese wahrgenommen, erzählt und gestaltet werden kann. 

Inmitten des Stuttgarter Stadtgeschehens zeigt sich das flanerie-festival: Lesungen, Ausstellungen, Theaterstücke, Gesprächsrunden und Stadtspaziergänge laden dazu ein, verschiedene Stadträume im Herzen Stuttgarts neu zu entdecken und zu erleben. Wie die Festivalbesucher, so spazieren auch die Veranstaltungen täglich von einem Ort zum anderen und treten in Austausch mit dem vor Ort Vorgefundenen. Über 20 Veranstaltungen – Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Lesungen – laden die Festivalbesucher ein, verschiedene urbane Räume im Herzen Stuttgarts neu zu entdecken und zu erleben.

Genau das Richtige für den asphalt & anders Verlag. Am Sonntag mittag um 14  Uhr wird Marco Dzebro sein letzten Herbst erschienenes Debüt „Dorian. Ein Scheitern in Postkarten“ in der Bandstraße vorstellen und einen ganz besonderen Einblick geben in die Metropole des 21. Jahrhunderts. „Verlorenheit, Verkommenheit, Drogen, schneller Sex und Gewalt werden in düstere Poesie gekleidet, die irgendwo zwischen den Großmeistern der Beat-Literatur und Nick Cave anzusiedeln ist“, schreibt das Culturmag, und wir freuen uns, Marco Dzebro wieder einmal live zu erleben.

Hier gibt es alles Wissenswerte zum Flanerie-Festival: www.dieflanerie.wordpress.com