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Kiosk-Lesung: schöne Texte, viel Musik

Dienstag, 28. Juni 2016

Kiosk-Lesung 2016

In diesem Jahr schiebt die Europameisterschaft die altonale und damit auch die Kiosk-Lesung ein gutes Stück in den Juli hinein – ideal, denn statt Fußball vor dem Fernseher kann man dann mal wieder Texte und Musik im Freien genießen! Vor dem Kiosk in der Ottenser Hauptstraße 61 in Hamburg – nach wie vor der ideale Ort für ein Happening dieser Art – geht es um 19 Uhr wieder los.

Winfried Buck, der im Stadtteil Ottensen das Gitarrenspielen beibringt, wird wieder für ein so abwechslungsreiches wie wunderbares Musikprogramm sorgen. Damit eine Lesung auch wirklich eine Lesung wird, sorgen wir für die passenden Texte. Dieses Mal wird nicht nur aus einem Buch gelesen, es kommen auch Slammer-Texte an den Start.

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Für den Buch-Part wird Frank Schliedermann dabei sein, dessen Buch Die Trauerfeier im Frühjahr bei asphalt & anders herausgekommen ist und mit dem er schon auf verschiedenen Lesungen war, etwa in Berlin, Bamberg und München. Für die Slammer-Texte sorgt Nina Tröger, die bei mehreren Poetry Slams dabei war und gewonnen hat, etwa im Mathilde in Hamburg. Außerdem ist sie immer wieder bei den T-E-L-GIDA-Lesungen dabei (was für „Tolerante Europäer lesen gegen die Idiotisierung des Abendlandes“ steht), die in den Hamburger Kammerspielen stattfinden.

Zum Notieren:

  • Kiosk-Lesung mit Live-Musik
  • 9. Juli, ab 19 Uhr
  • Ottenser Hauptstraße 61, 10 Minuten vom Bahnhof Altona
  • Eintritt frei

Und so sah es im letzten Jahr aus, als vor dem Kiosk gelesen und Musik gemacht wurde:

Sommer, Sonne, Kiosk-Lesung

Mittwoch, 25. Juni 2014

Kiosk-Lesung

Wenn die Sonne am höchsten steht und die Abende lange hell bleiben, dann ist die Zeit für eine besondere Tradition gekommen: Autoren und Musiker machen sich auf den Weg zur Kiosk-Lesung, die wie jedes Jahr im Rahmen der Altonale in Hamburg stattfindet.

Am 28. Juni, einem Samstag, lesen Daniela Chmelik und Martin Beyer aus ihren bei uns erschienenen Büchern, haben aber auch weitere Texte dabei. Walizka ist der Debütroman von Daniela Chmelik, in dem sie uns auf eine spannende Reise durch die Länder Osteuropas nimmt. Ganz anders geht es in den Mörderballaden von Martin Beyer zu. Ob aus der Perspektive des Mörders, des Opfers oder mit ein bisschen Abstand: diese Geschichten haben es in sich.

Was wäre eine Kiosk-Lesung ohne feinste Live-Musik? Der Inhaber des Kiosks wird wieder dafür sorgen, dass packende Klänge in der Ottenser Hauptstraße zu hören sind und es ein wirklich runder Abend wird.

Aufschreiben:

  • Kiosk-Lesung mit Live-Musik
  • 28. Juni, ab 19 Uhr
  • Ottenser Hauptstraße 61, 10 Minuten vom Bahnhof Altona
  • Eintritt frei
Karte zentrieren

Kiosk-Lesung Nummer vier naht!

Donnerstag, 24. Mai 2012

Aus einer spontanen Bierlaune heraus entstand vor drei Jahren die Idee, ein paar Musiker und den ein oder anderen Literaten in einen Kiosk zu stecken und zu schauen, was sich daraus ergibt. Heute kann man schon fast von einer Tradition sprechen. Keine altonale ohne Kiosk-Lesung, so einfach ist das. Und so wird es auch in diesem Jahr, am 2. Juni, wieder die bewährte Mischung aus Musik und Literatur geben. Selbstverständlich ist der Ort des Geschehens wieder der Kiosk am Ende der Ottenser Hauptstraße in Hamburg.

Kiosk-Besitzer Wini werkelt schon seit Monaten am Musikprogramm – man kann sich auf eine feine Mischung aus Blues, Rock, Chanson und Singer-Songwriter-Musik freuen. Natürlich handgemacht von Künstlern aus dem Viertel!

Für den literarischen Rahmen des Abends wird der Heidelberger Autor Marco Dzebro sorgen. Bekannt für seine schräge Performance und Garant für einen abgefahrenen und im wahrsten Sinne rauen Abend. Man darf sich auf Postkartentexte vom in New York verschollenen Dorian freuen. Und vielleicht ist ja auch Steven, der Kürbis, wieder mit von der Partie. Wir sind gespannt und freuen uns auf einen durchgeknallten Abend.

Was man wissen muss:

  • Samstag, 2. Juni 2012
  • Kiosk Ottenser Hauptstraße 61
  • Beginn: 19 Uhr
  • Eintritt frei
Karte zentrieren

Die Festival-Saison geht weiter!

Donnerstag, 09. Juni 2011

Nach der Kiosklesung im Hamburger-Ottensen geht es nun weiter nach Stuttgart-Stadtmitte zum „street stories. Das Flanerie Festival“.  Vom 1. bis zum 3. Juli präsentieren Musiker, Architekten, Künstler, Wissenschaftler  und Literaten ihre Visionen von der Stadt und gehen der Frage nach, wie diese wahrgenommen, erzählt und gestaltet werden kann. 

Inmitten des Stuttgarter Stadtgeschehens zeigt sich das flanerie-festival: Lesungen, Ausstellungen, Theaterstücke, Gesprächsrunden und Stadtspaziergänge laden dazu ein, verschiedene Stadträume im Herzen Stuttgarts neu zu entdecken und zu erleben. Wie die Festivalbesucher, so spazieren auch die Veranstaltungen täglich von einem Ort zum anderen und treten in Austausch mit dem vor Ort Vorgefundenen. Über 20 Veranstaltungen – Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Lesungen – laden die Festivalbesucher ein, verschiedene urbane Räume im Herzen Stuttgarts neu zu entdecken und zu erleben.

Genau das Richtige für den asphalt & anders Verlag. Am Sonntag mittag um 14  Uhr wird Marco Dzebro sein letzten Herbst erschienenes Debüt „Dorian. Ein Scheitern in Postkarten“ in der Bandstraße vorstellen und einen ganz besonderen Einblick geben in die Metropole des 21. Jahrhunderts. „Verlorenheit, Verkommenheit, Drogen, schneller Sex und Gewalt werden in düstere Poesie gekleidet, die irgendwo zwischen den Großmeistern der Beat-Literatur und Nick Cave anzusiedeln ist“, schreibt das Culturmag, und wir freuen uns, Marco Dzebro wieder einmal live zu erleben.

Hier gibt es alles Wissenswerte zum Flanerie-Festival: www.dieflanerie.wordpress.com

Die Straße lebt!

Montag, 06. Juni 2011

Dass es so etwas in den zunehmend gentrifizierten Tagen des heutigen Ottensen noch gibt: ein ganz unkommerzielles (sieht man mal vom Bier- und Bücherstand ab) Happening auf dem Bürgersteig, vor der Kulisse des kleinen Kiosks am Ende der Ottenser Hauptstraße. Was war dort geschehen?

Schon kurz vor Beginn kamen zielstrebige Interessierte wie auch Passanten, die, angelockt von den Soundchecks und dem Treiben in und vor dem Kiosk, einfach stehen blieben, um der diesjährigen Kiosk-Lesung beizuwohnen, die wie in den letzten beiden Jahren im Rahmen der literatur altonale stattfand.

Xóchil A. Schütz sorgt mit ihren Texten dafür, dass sich der Gehweg nicht leert.

Xóchil A. Schütz sorgt mit ihren Texten dafür, dass sich der Gehweg nicht leert.

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