Artikel mit ‘Toby Hoffmann’ getagged

Die Straße lebt!

Montag, 06. Juni 2011

Dass es so etwas in den zunehmend gentrifizierten Tagen des heutigen Ottensen noch gibt: ein ganz unkommerzielles (sieht man mal vom Bier- und Bücherstand ab) Happening auf dem Bürgersteig, vor der Kulisse des kleinen Kiosks am Ende der Ottenser Hauptstraße. Was war dort geschehen?

Schon kurz vor Beginn kamen zielstrebige Interessierte wie auch Passanten, die, angelockt von den Soundchecks und dem Treiben in und vor dem Kiosk, einfach stehen blieben, um der diesjährigen Kiosk-Lesung beizuwohnen, die wie in den letzten beiden Jahren im Rahmen der literatur altonale stattfand.

Xóchil A. Schütz sorgt mit ihren Texten dafür, dass sich der Gehweg nicht leert.

Xóchil A. Schütz sorgt mit ihren Texten dafür, dass sich der Gehweg nicht leert.

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Der Kiosk lebt!

Samstag, 28. Mai 2011

Credit: Tan Kadam (links), Claudia Brijbag (rechts)

Bereits zum dritten Mal veranstalten wir im Rahmen der Hamburger literatur altonale unsere Kiosk-Lesung.

Dieses Mal sorgen die Berliner Spoken-Word-Poetin Xóchil A. Schütz und der Lyriker Toby Hoffmann aus Ravensburg für Literatur zwischen Zeitungen und Süßkram.

Für die Musik sind wieder Winfried Buck und Freunde zuständig, sie werden den kleinen Kiosk in der Ottenser Hauptstraße mit feinem Blues, Singer-Songwriter und Chanson beschallen, und irgendwann wird das Happening wieder auf die Straße übergreifen. (mehr …)

in der kleinen stadt

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Vor etwa einem Jahr haben wir unseren „Horizont“ auf Reisen geschickt; zusammen mit BookCrossing.com sollte ein Exemplar der Anthologie den darin beschriebenen Städten und Geschichten nachreisen, sie neu entdecken, neu erleben. Los ging es in Köln, im Lauf der nächsten Monate machte es Station in Hamburg, Stuttgart, Berlin und Frankfurt am Main, und nun hat der „Horizont“ tatsächlich Ravensburg in Oberschwaben erreicht, die von Toby Hoffmann beschriebene „kleine Stadt“.

Kleine Stadt, kleines Bild: Unser Buch in Ravensburg

Das Foto, so schreibt es der Bookcrosser, wurde während des traditionellen und weit bekannten Ravensburger Rutenfests von der Veitsburg aus aufgenommen und zeigt den Mehlsack, der als St.Michaelsturm an der höchsten Stelle der Stadtbefestigung errichtet wurde, um unter anderem das Kommen und Gehen auf der damaligen Reichsburg, Sitz des Reichslandvogts für Schwaben, kontrollieren zu können.

Ja, und von Ravensburg aus wird unser „Horizont“ zum ersten Mal eine Grenze überschreiten, zum ersten Mal das Meer überqueren, es geht weiter nach London, hinein in die Geschichte von Stefan Petermann. Wow! Wir halten euch auf dem Laufenden

„Sowas hier ist schön“

Dienstag, 16. Juni 2009

Es gibt wieder Erfreuliches aus der Presse zu vermelden, und zwar hat spreeblick, das Berliner Magazin für Pop und Politik, unsere Anthologie „Schau gen Horizont und lausche“ besprochen. Vor allem das Wie ist überzeugend: neben der Abbildung des Covers wird die Kernaussage des Buches, „das, was die Stadt im 21. Jahrhundert ausmacht, aus unterschiedlichsten Perspektiven und in neuem Licht zu betrachten“, zur Debatte gestellt und fortan von zwei Redakteuren namens Björn und Fred in einem ausführlichen Gespräch hinterfragt.  Und da hagelt es durchaus Kritik, sachlich und gekonnt, und die eigenen skeptischen Erwartungen werden zu Teilen bestätigt. Aber es gibt vor allem wunderbares Lob:  Insgesamt ist es eine „bunte Anthologie geworden“, und die Redakteure führen Texte an, die sehr schön mit dem Thema Urbanität spielen. Stefan Petermann und Tilman Rau werden hervorgehoben, dann auch Ulrike Draesner mit einer „wunderbaren, poetischen Reportage über Kalkutta“.  Sehr gut („großartiger Text“) gefällt den beiden „die kleine Stadt“ von Toby Hoffmann, und auch Urs Mannhardts Beitrag über Pristina erfährt starke Resonanz. Von den  zuletztgenannten Beiträgen werden besondere Passagen zitiert und wohlklingend eingeleitet – eine schöne Sache. Fred zieht dann ein Resümee, dem erst einmal nichts hinzuzufügen ist: „Ich finde, das ist ein Buch, das sich gut verschenken lässt. Eine schöne, bunte Mischung, da ist für jeden Geschmack was dabei. “ Dass ihm der asphalt & anders Verlag zudem sympathisch ist, freut uns natürlich ungemein.  „Ich bin sehr gespannt, was da noch so kommt“, schreibt er zuletzt. Stefan Petermann kommt, mit seinem Roman „Der Schlaf und das Flüstern“, im September ist es soweit, und wir werden ihn gerne an spreeblick zur Begutachtung schicken – und dann ganz bestimmt als „richtiges“ Buch.