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Tschüss, asphalt & anders Verlag!

Sonntag, 05. Juli 2020

Es begann mit dem Ausruf: Schau gen Horizont und lausche! Und es endete mit der Trauerfeier. Die Betonung liegt natürlich auf dem Feiern. Und dazwischen sind neun weitere Geschichten zu finden. Der asphalt & anders Verlag löst sich nun auf. Nico Schröder und Stefan Mayr, hier in Weimar von Stefan Petermann festgehalten, haben sich mit den schönsten Erlebnissen einen ganz eigenen Weg geschaffen – wir schlendern jetzt durch unsere Vergangenheit!

Auf den nächsten Seiten spazieren wir durch unser Verlagsprogramm, das sich spontan und ohne große Pläne ergab. Einfach mal ein Buch machen, eine Anthologie, eine Reise kreuz und quer durch die Erde, lesbar in den verschiedensten Texten. Hätten wir gedacht, dass wir am Ende unseres verlegerischen Trips nicht nur auf elf Titel kommen, sondern auch auf unzählige Begegnungen, Lesungen der unvergesslichen Art und Freundschaften, die den Verlag auch danach am Leben lassen werden. Wir Verleger, die auf den Namen übrigens in Hamburg, genauer: in Altona kamen. Und noch genauer: bei einem Feierabendbier im Familieneck, einer gemütlichen Kneipe in Altona, ganz genau: in Ottensen. „Irgendwas mit Asphalt“, meinte die Barfrau. Ganz simpel kann es sein, den passenden Namen zu finden. So waren wir damals in der Gründung, im Sommer 2008 …

Schau gen Horizont und lausche: Der Start, der uns zu vielen Titeln führte.

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Xóchil A. Schütz/anderseits-Literaturfestival

Mittwoch, 14. November 2012

Es ist wieder so weit: Zum dritten Mal findet in Hamburg das anderseits-Literaturfestival für unabhängige Verlage statt. Und wir freuen uns, wieder dabei sein zu können! Im Kulturhaus III & 70, mitten im Schanzenviertel, dreht sich vom 16. bis zum 18. November alles ums Buch. Am Samstag und Sonntag, jeweils von 14 bis 18 Uhr, gibt es die Verlagsschau. Wir sind auch mit einem Stand vertreten, werden unser komplettes Programm dabei haben und kommen gern mit euch ins Gespräch. Der Eintritt ist übrigens frei.

 

Ganz besonders glücklich sind wir, dass Xóchil A. Schütz nach Hamburg kommen wird, um aus ihrem Roman Was ist zu lesen. Am Samstagabend um 21:30 Uhr kann man sich von ihrer ganz besonderen Art zu lesen verzaubern lassen. Auch hier ist der Eintritt frei, eine Spende ist aber sicherlich willkommen.

Noch mal zum Mitschreiben:

  • anderseits-Literaturfestival
  • Kulturhaus III & 70, Schulterblatt 73, Schanzenviertel
  • Verlagsschau: 17. und 18. November, jeweils von 14 bis 18 Uhr
  • Lesung Xóchil A. Schütz am 17. November ab 21:30 Uhr
  • Eintritt frei
  • viel Spaß
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EM 2012: Xóchil A. Schütz

Freitag, 08. Juni 2012

In den nächsten Wochen steht wieder der Fußball ganz im Zentrum der Aufmerksamkeit. Ist das mit unserem Verlagsprogramm vereinbar? Und ob! Wir haben unsere Autorinnen und Autoren nach ihren Tipps und Einschätzungen zur Europameisterschaft befragt. Heute starten wir mit einem Aufruf von Xóchil A. Schütz:

Fußball: Notwendige Verbesserungen aus Sicht einer Frau

Es mag Frauen geben, die Abseits erklären können. Es mag Frauen geben, die sich dafür interessieren, in welchem Verein ein Fußballer spielt, wie hoch seine Ablösesumme war oder wie viele Tore er in der vorletzten Saison geschossen hat.

Mich interessieren am Fußball Männerkörper.

Ich bin dafür, dass Fußballer in Zukunft nur im Tanga spielen. Ich möchte ihre Brüste, Schultern, Rücken, Oberschenkel und Hintern genauer betrachten. Statt einen Tanga zu tragen, könnten die Spieler auch ein schwingendes Horn auf ihr Geschlecht setzen. Wer es dann schafft, den Fußball mit seinem Horn aufzuspießen, macht ein Extrator für seine Mannschaft.

Liebe Männer, die Nummern der Spieler lassen sich problemlos auf Brust und Rücken malen. Ich verstehe nicht, dass wir in Zeiten knapper Ressourcen Stoffe und Textilfarbe für die Herstellung von Trikots verwenden. Lebensmittelfarbe auf atmender Männerhaut tut es auch. Ich bin zudem dafür, den testosteronhaltigen Schweiß der Spieler in der Halbzeitpause und nach dem Spiel aufzufangen. Er sollte in Flakons abgefüllt, haltbar gemacht und an einsame Frauen und mich verschenkt werden.

Die Gesellschaften werden andere sein, wenn meine Vorschläge zum Thema Fußball umgesetzt sind.

Bitte leiten Sie mein Begehren an die FIFA weiter, damit sich die heute beklagenswerte Situation bis zur WM 2014 verbessert.

Hochachtungsvoll

Xóchil A. Schütz

Xóchil A. Schütz ist in unserem Programm mit ihrem Debütroman Was ist vertreten

Endlich wieder Leipzig!

Sonntag, 11. März 2012

 

Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn die Leipziger Buchmesse in Sichtweite kommt – man hat dann meistens den Winter überstanden und kann sich auf die ersten wärmeren Tage des Jahres freuen. Und natürlich kann man sich auch auf die Messe an sich freuen. Und auf die Stadt. Und auf die vielen Lesungen. Dieses Jahr haben wir drei Termine beizutragen.

Aus dem Hause asphalt & anders machen sich Xóchil A. Schütz und Stefan Petermann auf den Weg nach Leipzig. Stefan Petermann macht am Donnerstag (15.3.) den Anfang und liest beim Snippy Spot eine Geschichte aus Ausschau halten nach Tigern. Wer ist Snippy? Snippy bereichert euer iPhone mit Kurzgeschichten vieler Autoren – unter anderem von Stefan Petermann und Selim Özdogan. Einen Tag darauf liest Stefan Petermann eine Erzählung bei der Veranstaltung HAPPY END – die besten Geschichten aus dem MDR-Literaturwettbewerb 2011.

Xóchil A. Schütz ist ebenfalls am Freitag (16.3.) zu erleben. Sie wird auf der UV-Lesung, der Lesung der unabhängigen Verlage, aus ihrem Debütroman Was ist lesen.

Wir freuen uns auf euch!

Hier noch mal zum Mitschreiben:

Stefan Petermann

  • Snippy Spot
  • Cafe Stein (Katharinenstraße 2)
  • Donnerstag, 15.3., 21:30 Uhr
  • HAPPY END – die besten Geschichten aus dem MDR-Literaturwettbewerb 2011
  • theater.FACT (Hainstraße 1)
  • Freitag, 16.3., 20 Uhr

Xóchil A. Schütz

  • UV – die Lesung der unabhängigen Verlage
  • Lindenfels Westflügel (Hähnelstraße 27)
  • Freitag, 16.3., 21:30 Uhr

Speak & Spin: Xóchil A. Schütz ist dabei

Montag, 13. Februar 2012

Xóchil A. Schütz ist bei der Lesereihe Speak & Spin in München zu Gast. Und sie kommt nicht allein: Während sie aus ihrem aktuellen Buch Was ist liest, stellt Steven Uhly seinen Roman Adams Fuge vor. Das klingt doch nach einem feinen Abend; genau das Richtige, um die Woche zu beginnen. Die Veranstaltung findet im gemütlichen Café GAP in der Nähe des Hauptbahnhofs statt.

  • Montag, 13. Februar
  • Café GAP
  • Lesereihe Speak & Spin
  • Goethestraße 34
  • 20 Uhr